Berlin: 29-Euro-Ticket wird abgeschafft – Einsparungen im Nahverkehr
November 18, 2024
Monika Schmidt
Das Berliner 29-Euro-Ticket, das seit Juli 2024 für die Tarifzone AB erhältlich war, wird abgeschafft. CDU und SPD haben sich in ihren Haushaltsgesprächen darauf geeinigt, das Angebot im kommenden Jahr zu streichen. RENEWZ schreibt unter Berufung auf rbb24, dass die Entscheidung im Koalitionsausschuss am Montagabend offiziell beschlossen werden soll.Das Ticket, das monatlich unbegrenzte Fahrten für 29 Euro ermöglichte, sollte ursprünglich die Mobilität in der Hauptstadt fördern. Rund 210.000 Berlinerhatten das Angebot bis Oktober 2024 abonniert. Laut Beschlussunterlagen, die dem rbb vorliegen, sollen die Einsparungen schnellstmöglich umgesetzt werden. Ein konkretes Enddatum steht jedoch noch nicht fest. Der 1. Januar 2025 sei laut rbb jedoch unwahrscheinlich.
Israelischer Luftangriff tötet Hisbollah-Sprecher Mohammed Afif in Beirut – Details und Folgen des Angriffs
November 17, 2024
Monika Schmidt
Am Sonntag, den 17. November 2024, wurde Mohammed Afif, der Sprecher der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, bei einem gezielten israelischen Luftangriff auf ein Gebäude im beirutischen Viertel Ras al-Naba’a getötet. Das Gebäude, in dem sich auch Büros der syrischen Ba’ath-Partei befanden, war das Ziel des Angriffs. Libanesische Sicherheitsquellen und ein Sprecher der Hisbollah bestätigten, dass Afif das Hauptziel war. „Dieser Luftangriff war präzise und zielte darauf ab, einen der wichtigsten Sprecher der Hisbollah auszuschalten“, berichtet die Redaktion von RENEWZ, unter Berufung auf die Nachrichten des Times of Israel.
Selenskyj reagiert: USA, Großbritannien und Frankreich sollen Raketenangriffe auf Russland erlaubt haben
November 17, 2024
Monika Schmidt
Die USA, Großbritannien und Frankreich sollen der Ukraine Berichten zufolge erstmals erlaubt haben, Langstreckenraketen gegen Ziele auf russischem Territorium einzusetzen. Die Redaktion von RENEWZ berichtet mit Verweis auf RBK Ukraine, dass diese Entscheidung als ein bedeutender Schritt in der Unterstützung westlicher Partner gilt. Präsident Wolodymyr Selenskyj kommentierte dies in seinem Telegram-Kanal: „Heute sprechen viele in den Medien davon, dass wir eine Erlaubnis für solche Maßnahmen erhalten haben. Doch solche Dinge kündigt man nicht an – Raketen sprechen für sich und werden dies auch tun. Das ist die klare Botschaft. Ehre der Ukraine!“
Selenskyj stellt Bedingung für Verhandlungen mit Russland und US-Vermittlung
November 16, 2024
Monika Schmidt
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat klargestellt, dass Verhandlungen mit Russland nur unter bestimmten Bedingungen möglich seien. Die Ukraine müsse gestärkt in solche Gespräche gehen, um nicht von vornherein eine unterlegene Position einzunehmen, schreibt RENEWZ unter Berufung auf RBC Ukraine.In einem Interview mit dem Ukrainischen Rundfunk sagte Selenskyj:
„Welche Verhandlungen kann es mit einem Mörder geben? Wenn wir direkt mit Putin sprechen, unter den aktuellen Bedingungen, ohne wesentliche Verstärkungen, gehen wir in diese Gespräche mit einer Verliererposition.“
Bochumer SPD fordert Scholz-Rückzug: Pistorius als Kanzlerkandidat im Gespräch
November 16, 2024
Monika Schmidt
Die SPD Bochum fordert einen Wechsel in der Kanzlerkandidatur – Verteidigungsminister Boris Pistorius soll Olaf Scholz ersetzen. Angesichts schlechter Umfragewerte und wachsender Kritik in der Partei sehen wichtige SPD-Gruppierungen den populären Pistorius als Hoffnungsträger, der die Partei vor einer drohenden Wahlniederlage bewahren könnte. Der Bochumer SPD-Unterbezirk, ein einflussreicher Teil der NRW-SPD, fordert Scholz auf, den Weg für Pistorius noch vor Weihnachten freizumachen, berichtet RENEWZ mit Verweis auf t-online.
Grünes Licht für Gespräche? Scholz ruft Putin an – Selenskyj warnt vor Büchse der Pandora
November 15, 2024
Monika Schmidt
„Das heutige Telefonat ist, meiner Meinung nach, eine Büchse der Pandora“, erklärte Selenskyj. „Genau das hat Putin seit langem gewollt: die Isolation Russlands aufzuheben und wieder zu scheinbar normalen Gesprächen zurückzukehren, die zu nichts führen.“Der ukrainische Präsident äußerte Bedenken, dass solche Gespräche Moskau erlauben könnten, „seit Jahrzehnten erprobte Taktiken fortzusetzen“: keine substantiellen Änderungen vorzunehmen und dadurch die Grundlage für neue Konflikte zu legen.
Ukrainische Brigade „Anna von Kiew“ beendet militärisches Training in Frankreich
November 15, 2024
Monika Schmidt
Eine ukrainische Brigade mit über 4.000 Soldaten hat ein dreimonatiges Intensivtraining in Frankreich abgeschlossen. Die Einheit wurde von der französischen Armee ausgebildet und erhielt moderne Ausrüstung, darunter AMX-10 RC-Panzer, Caesar-Artilleriesysteme und Griffon-Schützenpanzer. Ziel des Trainings war es, die Truppe optimal für künftige Einsätze in der Ukraine vorzubereiten.Laut The Associated Press, die sich auf französische Offiziere beruft, nahm die französische Operationseinheit „Champagne“ über 1.500 Soldaten für die Schulung der Brigade in Süd- und Zentralfrankreich in Anspruch. Auch das ukrainische Nachrichtenportal news.liga.net bestätigte diese Informationen.