Wer wird Millionär? Maya Upmann scheitert bei 16.000 Euro an der North-Sentinel-Island-Frage und fällt zurück

Am 6. Oktober 2026 steht bei Wer wird Millionär Maya Upmann im Mittelpunkt eines ungewöhnlichen Spiels: Die 18-Jährige aus der Nähe von München bringt Günther Jauch mit ihren Gedankengängen mehrfach aus dem Takt, erreicht die entscheidende 16.000-Euro-Frage und verliert dort ihre Chance auf das Finale der 3-Millionen-Euro-Woche. Nach einem falschen Tipp fällt die hochbegabte Kandidatin auf 500 Euro zurück. [RENEWZ.de] ordnet den Auftritt, die Fragen und den Ausgang der Sendung ein.
Maya Upmann hatte dabei Voraussetzungen, die sie auf den ersten Blick als besonders starke Kandidatin erscheinen ließen. RTL zufolge hat sie einen IQ von 133, besuchte eine Hochbegabtenklasse, übersprang die elfte Klasse und studierte bereits während ihrer Schulzeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Frühjahr machte sie ihr Abitur, parallel war sie unter anderem bei einer Philosophie-Olympiade erfolgreich und hatte bereits in der siebten Klasse ein Vorstudium absolviert.
Wer wird Millionär mit Maya Upmann und Günther Jauch
Maya Upmann gehörte zu den acht jungen Kandidatinnen und Kandidaten, die zum Auftakt der besonderen 3-Millionen-Euro-Woche bei „Wer wird Millionär?“ antraten. Das Konzept sieht vor, dass sich Teilnehmer mit mindestens 16.000 Euro für das große Finale qualifizieren können. Dort geht es um die Möglichkeit, den Gewinn auf bis zu drei Millionen Euro zu steigern.
Schon die ersten Fragen zeigen, dass hohe Bildungsleistungen bei „Wer wird Millionär?“ nicht automatisch zu einem sicheren Durchmarsch führen.
Jauch sprach Upmanns ungewöhnlichen Bildungsweg im Studio ausführlich an. Dazu gehörten Kurse für begabte Kinder, die Hochbegabtenklasse, das Überspringen einer Jahrgangsstufe, das Vorstudium und mehrere Wettbewerbserfolge. Die Kandidatin hatte außerdem im Bundestag hospitiert und einen Bootsführerschein gemacht.
„Sie sind schon ziemlich schlau.“
(Günther Jauch zu Maya Upmann während ihrer Vorstellung bei „Wer wird Millionär?“, RTL, ausgestrahlte Folge der 3-Millionen-Euro-Woche)
Der Auftritt wurde jedoch nicht nur wegen ihrer akademischen Leistungen auffällig. Upmann dachte viele Antworten laut durch, wechselte ihre Überlegungen und bewegte sich dabei durch das Studio. Jauch reagierte darauf sichtbar nervös, während die Kandidatin selbst ihre Gedanken offen kommentierte.
„Jetzt wissen Sie mal, wie ich mich fühle und was in meinem Kopf los ist.“
(Maya Upmann zu Günther Jauch während ihres Spiels bei „Wer wird Millionär?“, RTL)
Maya Upmann stolpert bereits bei der 1.000-Euro-Frage
Die erste größere Unsicherheit zeigte sich bei einer Frage zur Bezeichnung von Einwohnerinnen verschiedener Länder. Gesucht wurde das Land, bei dessen weiblicher Einwohnerbezeichnung ein Umlaut vorkommt, während die männliche Bezeichnung keinen Umlaut enthält. Zur Auswahl standen:
- Frankreich
- Niederlande
- Portugal
- Bulgarien
Upmann verlangte Stift und Zettel, um ihre Überlegungen festzuhalten. Sie las die Frage mehrfach und kam erst nach längerer Überlegung zur richtigen Antwort Frankreich. Ihren eigenen Auftritt kommentierte sie anschließend mit den Worten „Das ist so peinlich. Ich schäme mich“. rtl.de
| Spielstand | Situation bei Maya Upmann |
|---|---|
| 1.000 Euro | richtige Antwort nach längerer Überlegung |
| weitere Fragen | mehrere Antworten werden laut durchdacht |
| 16.000 Euro | falsche Entscheidung |
| Endstand | 500 Euro |
| Finale | nicht erreicht |
Jauch griff den Wunsch nach dem Schreibmaterial ebenfalls auf und scherzte: „Werden Sie halt Politesse. Da haben Sie immer was zu schreiben.“ Die Bemerkung sorgte im Studio für Lachen. rtl.de
Gerade diese Szene machte den Auftritt von Maya Upmann für die Sendung ungewöhnlich: Nicht fehlendes Wissen, sondern die Art des Denkens wurde zum sichtbaren Teil des Spiels.
Die 16.000-Euro-Frage entscheidet über Maya Upmanns Finale
Für Maya Upmann wurde schließlich eine Frage zur North Sentinel Island zum entscheidenden Moment. Die Insel gehört zu Indien und ist seit Jahrzehnten Sperrgebiet. Gefragt wurde, was sich dort befindet. Zur Auswahl standen ein isoliertes Volk, eine Virenbank der WHO, britische Goldreserven und der „Stein der Weisen“. Nach dem Einsatz des 50:50-Jokers blieben nur noch zwei Antworten übrig: das isolierte Volk und der „Stein der Weisen“. Die Kandidatin nutzte anschließend ihren Telefonjoker. Die befragte Person tendierte zum „Stein der Weisen“. Upmann entschied sich daraufhin ebenfalls für diese Antwort. Sie war falsch. Damit verlor sie den entscheidenden Betrag und fiel auf 500 Euro zurück. Der Einzug in das Finale der 3-Millionen-Euro-Woche war damit ausgeschlossen.
„Sie waren eine der unterhaltsamsten Kandidatinnen in der Geschichte von ‚Wer wird Millionär?‘. Das ist doch auch was.“
(Günther Jauch zu Maya Upmann nach ihrem Ausscheiden, RTL)
Warum die Frage so viel Geld kostete
Die entscheidende Schwierigkeit lag nicht allein im Inhalt der Frage. Durch den 50:50-Joker wurde die Auswahl auf zwei Möglichkeiten reduziert, wodurch die falsche Option für Upmann sogar plausibel wirkte.
Der tatsächliche Bezug von North Sentinel Island ist das dort lebende, weitgehend isolierte indigene Volk. Die Insel gehört zu den Andamanen und Nikobaren und unterliegt besonderen Schutz- und Zugangsbeschränkungen. Die Kandidatin setzte dennoch auf die zweite verbliebene Antwort.
Aus einer Frage mit vier Antwortmöglichkeiten wurde durch die Joker eine Entscheidung zwischen Wissen und einer falschen, aber gedanklich attraktiven Spur.
Wer wird Millionär 2026 und die 3-Millionen-Euro-Woche
Maya Upmann spielte in der ersten Vorrunde des Specials, die am 5. Oktober 2026 bei RTL ausgestrahlt wurde. Fünf 18-Jährige traten dabei an, vier von ihnen schafften den Sprung in das Finale. Upmann gehörte nicht zu den Kandidatinnen, die die dafür notwendige Marke von 16.000 Euro erreichten.
Das Special ist in drei Vorrunden nach Altersgruppen organisiert. Neben den jungen Erwachsenen treten Kandidatinnen und Kandidaten aus der Generation Ü30 sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 65 Jahren an. Wer in seiner Vorrunde mindestens 16.000 Euro erreicht, erhält die Chance auf das Finale.
| Vorrunde | Teilnehmer | Ziel |
|---|---|---|
| Junge Erwachsene | acht Kandidatinnen und Kandidaten | mindestens 16.000 Euro |
| Generation Ü30 | Kandidaten zwischen 30 und 65 Jahren | mindestens 16.000 Euro |
| Ältere Kandidaten | acht Rentnerinnen und Rentner | mindestens 16.000 Euro |
| Finale | qualifizierte Kandidaten | Chance auf bis zu 3 Millionen Euro |
Am zweiten Abend der TV-Ausstrahlung am 6. Oktober zeigte sich ein deutlich anderes Bild. Marcel Seiderer erreichte 64.000 Euro, Astrid Baus kam auf 32.000 Euro, Petra van Triel und Amadeus Oppitz qualifizierten sich mit jeweils 16.000 Euro für das Finale. Franziska Burkhardt und Julian Genisi mussten dagegen mit 500 Euro ausscheiden.
Maya Upmann bleibt trotz 500 Euro im Mittelpunkt
Der finanzielle Ausgang ihres Spiels ist eindeutig: Maya Upmann nimmt nicht an der Finalrunde um den möglichen 3-Millionen-Euro-Gewinn teil. Dennoch war ihr Auftritt einer der auffälligeren Momente des Specials, weil ihre außergewöhnliche Biografie und ihre spontane Denkweise unmittelbar miteinander kollidierten.
RTL beschreibt die Kandidatin als hochbegabt und verweist auf ihren IQ von 133. Gleichzeitig zeigte die Sendung, wie schnell selbst sehr gut ausgebildete Kandidaten bei einer Quizfrage unter Zeit- und Entscheidungsdruck ins Schwanken geraten können.
Nach ihrem Ausscheiden wollte Upmann zumindest einen Gegenstand aus dem Studio mitnehmen: Sie erhielt von Jauch den Stift, den sie während ihres Spiels benutzt hatte, und kündigte an, ihn gewinnbringend verkaufen zu wollen. Jauch hatte zuvor versucht, die Kandidatin nach ihrem Fehler bei Laune zu halten.
Der eigentliche Gewinn für Maya Upmann blieb damit klein, der Auftritt selbst lieferte jedoch mehrere der markantesten Szenen dieser Vorrunde.
Wo lässt sich Wer wird Millionär mit Maya Upmann sehen
Die Folge mit Maya Upmann gehört zur 3-Millionen-Euro-Woche von „Wer wird Millionär?“. RTL sendet die TV-Ausgaben vom 5. bis 8. Oktober 2026 jeweils um 20.15 Uhr. Auf RTL+ sind die Folgen ebenfalls verfügbar; RTL weist darauf hin, dass komplette Sendungen bis zu sieben Tage nach der TV-Ausstrahlung abrufbar sind.
Die reguläre Quizshow mit Günther Jauch läuft seit dem 3. September 1999. Der erste große Millionengewinner war Eckhard Freise, der am 2. Dezember 2000 die Millionenfrage richtig beantwortete. Seitdem wurde das Format mehrfach um Specials erweitert, darunter auch die aktuelle 3-Millionen-Euro-Woche. r
FAQ zu Maya Upmann bei Wer wird Millionär

Wie viel Geld gewann Maya Upmann bei Wer wird Millionär?
Maya Upmann fiel bei der 16.000-Euro-Frage auf 500 Euro zurück. Damit verpasste sie die Qualifikation für das Finale der 3-Millionen-Euro-Woche.
Wie alt ist Maya Upmann?
Maya Upmann war zum Zeitpunkt ihres Auftritts 18 Jahre alt. Sie gehörte zur Gruppe der jungen Erwachsenen, die zum Start der 3-Millionen-Euro-Woche antraten.
Warum scheiterte Maya Upmann bei der 16.000-Euro-Frage?
Nach dem 50:50-Joker blieben „isoliertes Volk“ und „Stein der Weisen“ übrig. Ein Telefonjoker tendierte zum „Stein der Weisen“, worauf sich Upmann für diese Antwort entschied. Sie war falsch.
Wie hoch ist der IQ von Maya Upmann?
RTL nennt für die Kandidatin einen IQ von 133 und ordnet sie damit als hochbegabt ein.
Warum war Maya Upmann bei Wer wird Millionär besonders auffällig?
Neben ihrer außergewöhnlichen Bildungsbiografie fiel vor allem ihre offene Art beim Nachdenken auf. Sie sprach ihre Gedankengänge laut aus, bewegte sich im Studio und sorgte damit mehrfach für Reaktionen von Günther Jauch.
Wann läuft die 3-Millionen-Euro-Woche weiter?
Die Eventwoche läuft bei RTL vom 5. bis 8. Oktober 2026 um 20.15 Uhr. Am Donnerstag, 8. Oktober, steht die Finalrunde um die mögliche Rekordsumme von drei Millionen Euro an.
Verwendete Materialien, RTL, Wer wird Millionär?, Maya Upmann, Günther Jauch, 3-Millionen-Euro-Woche, 16.000-Euro-Frage, North Sentinel Island, RTL+, 500 Euro, 6. Oktober 2026
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