ESC 2026: Wien oder Innsbruck? Österreich wählt Gastgeberstadt für das große Jubiläum

Wien/Innsbruck – Wer wird Gastgeber der 70. Ausgabe des Eurovision Song Contests im Mai 2026? Der österreichische Rundfunk ORF hat offiziell bestätigt, dass zwei Städte in der engeren Auswahl stehen: Wien und Innsbruck. Damit beginnt die heiße Phase der Entscheidung für eine der größten TV-Shows der Welt – ob darüber berichtet Rеnewz.de unter Berufung auf eurovision.tv.
Wie der ORF am Montag, den 14. Juli mitteilte, laufen intensive Gespräche mit beiden Städten. Bereits Anfang Juli war die Bewerbungsfrist für interessierte Austragungsorte abgelaufen. Seither fanden Vor-Ort-Besichtigungen der Olympiaworld in Innsbruck sowie der Wiener Stadthalle statt – zwei Locations mit Erfahrung in Großevents.
„Mit Wien und Innsbruck haben wir zwei sehr interessante Bewerbungen. Beide bieten grundsätzlich die geeigneten Voraussetzungen, um das größte TV-Unterhaltungsevent der Welt auszurichten“, so ORF-Generaldirektor Roland Weißmann.
Auch Michael Krön, Executive Producer des ESC 2026, lobt die Qualität der Einreichungen:
„Ich danke beiden Städten für ihre umfassenden und kreativen Konzepte. Auf Basis der Unterlagen beginnen nun die Verhandlungen, um alle relevanten Aspekte im Detail zu klären.“
JJ bringt den ESC zurück nach Österreich
Der ESC 2026 kehrt dank des Sieges von Sänger JJ in Basel nach Österreich zurück. Mit seiner emotionalen, opern-inspirierten Power-Ballade Wasted Love sicherte er sich den ersten Platz beim 69. Eurovision Song Contest. Für Österreich ist es nach Udo Jürgens (1966) und Conchita Wurst (2014) der dritte Sieg – ein historischer Erfolg für den ORF.
Conchita Wurst, die bis heute als Galionsfigur der europäischen ESC-Community gilt, gratulierte JJ öffentlich und nannte ihn „eine Stimme, die unsere Herzen erreicht hat“.
Finale Entscheidung im August erwartet
Welche Stadt das Rennen macht, soll in der zweiten Augusthälfte bekanntgegeben werden. Beide Städte haben nun die Gelegenheit, ihre Konzepte final zu überarbeiten und erneut beim ORF einzureichen. In der Vergangenheit war Wien bereits Gastgeber – zuletzt 2015. Innsbruck hingegen wäre ein Neuling auf der großen ESC-Bühne, punktet jedoch mit Alpenkulisse und moderner Arena.
Österreich und der ESC: eine bewegte Geschichte
Seit dem ESC-Debüt 1957 in Frankfurt – mit einem letzten Platz – ist viel passiert. Der Durchbruch kam 1966, als Udo Jürgens mit Merci, Chérie gewann. Danach dauerte es fast fünf Jahrzehnte, bis Conchita Wurst 2014 mit Rise Like a Phoenix triumphierte. 2025 nun JJ – und ein neuer Meilenstein für die österreichische ESC-Historie ist gesetzt.
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Das Bild wurde mithilfe von KI erstellt und stellt eine symbolische Visualisierung dar.