Was passiert im Jahr 2026 mit den regionalen Produkten aus Deutschland bei Edeka

Der führende Einzelhandelsverbund Edeka plant eine tiefgreifende strategische Neuausrichtung seiner Markenpolitik, um die regionalen Produkte im gesamten Bundesgebiet einheitlicher und damit wirkungsvoller zu präsentieren. Dieser Schritt soll die Position des Unternehmens als Hauptanbieter lokaler Erzeugnisse im deutschen Lebensmittelhandel nachhaltig stärken. Im Zentrum der neuen, zentralisierten Vermarktungsstrategie steht die Einführung eines neuen, bundesweit gültigen Labels – „Von Herzen Regional“. Dessen Design orientiert sich an der erfolgreichen Eigenmarke „Edeka Herzstücke“ aus dem mittleren Preissegment und soll die Wiedererkennung über die unterschiedlichen Regionalgesellschaften hinweg deutlich verbessern, berichtet Renewz.de mit Verweis auf Lebensmittelzeitung.
Mit dieser Vereinheitlichung strebt der Händler an, nicht nur die Glaubwürdigkeit und das Kundenvertrauen in lokale Waren zu erhöhen, sondern auch ein attraktiveres, konsistentes und zukunftssicheres Sortiment zu schaffen, das eine klare Abgrenzung gegenüber Discountern wie Aldi und Lidl ermöglicht. Das neue Label, das auf dem gelben Edeka-Herz basiert, wird schrittweise in allen vier Edeka-Regionen eingeführt und soll unter anderem die bisherige Marke „Heimatliebe“ ersetzen. Dennoch werden in Regionen mit bereits etablierten und erfolgreichen Regionalprogrammen, wie beispielsweise in Südwest und Nord, bestehende Namen wie „Unsere Heimat“ beibehalten. Dort dient die neue Kennzeichnung primär als ergänzendes Symbol zur Steigerung der Transparenz. Etwa 30 Prozent des gesamten Edeka-Sortiments stammen nach Unternehmensangaben bereits von regionalen oder lokalen Produzenten, Tendenz steigend. Die Vereinheitlichung zielt darauf ab, den Kunden die Auswahl regional erzeugter Lebensmittel zu erleichtern.
Die neue einheitliche Markenkennzeichnung von Edeka umfasst künftig unter anderem:
- Obst und Gemüse
- Molkereiprodukte
- Teile des Wurstwaren-Angebots
- Saisonale Produkte
Die bewährten Programme für Fleischprodukte, wie zum Beispiel „Bauerngut“ oder „Hofglück“, sind von dieser Umstellung der Dachmarke jedoch ausgenommen und werden weiterhin unverändert geführt.
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