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Wetter und Influenza im Fokus: Neue H3N2-Variante belastet deutsche Krankenhäuser massiv

Wetter und Influenza im Fokus: Neue H3N2-Variante belastet deutsche Krankenhäuser massiv

Januar 13, 2026
James Whitmore
Wetter & Influenza 2026: „Super-Grippe“ H3N2 (Subklade K) sorgt für erste Todesopfer in Deutschland. RKI meldet Millionen Infizierte und warnt vor dem Wellen-Höhepunkt.

Wetter, Influenza und die „Super-Grippe“ in Deutschland bestimmen zum Jahresauftakt 2026 die gesundheitliche Lage, da eine aggressive Virus-Variante das Medizinsystem zunehmend unter Druck setzt. Laut dem aktuellen GrippeWeb-Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) litten in der ersten Kalenderwoche bereits rund fünf Millionen Menschen an akuten Atemwegserkrankungen, wobei über 40 Prozent dieser Fälle auf Influenzaviren zurückzuführen sind. Besonders besorgniserregend ist die Ausbreitung der neuen H3N2-Subklade K, die sich effizient gegen vorhandene Antikörper durchsetzt und bereits erste Todesopfer im neuen Jahr gefordert hat, berichtet Renewz unter Berufung auf merkur.

In Sachsen registrierten die Behörden im Jahr 2026 bereits sechs Todesfälle, womit die Gesamtzahl der Opfer seit Saisonbeginn im September 2025 auf 22 angestiegen ist. Auch aus Thüringen werden zwei verstorbene Patienten gemeldet, wobei alle Opfer älter als 67 Jahre waren. Die neue Subvariante K dominiert mittlerweile das Geschehen und wird in bis zu 90 Prozent der untersuchten Proben in Europa nachgewiesen. Mediziner wie Michael Beier, Chef des Hausärzteverbandes, warnen vor einem weiteren Anstieg der Infektionszahlen in den kommenden Wochen, da der Höhepunkt der Welle erst für Ende Januar oder Februar erwartet wird. Kliniken, unter anderem in der Oberlausitz, berichten bereits von einer hohen Auslastung stationärer Kapazitäten.

Obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die aktuelle Entwicklung als intensive, aber innerhalb saisonaler Normen verlaufende Grippesaison einstuft, mahnen Fachleute zur Vorsicht. Da die Saison 2025/26 ungewöhnlich früh begann, besteht die Sorge, dass Impfquoten in Risikogruppen nicht ausreichen könnten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät Personen über 60 Jahren, Schwangeren und chronisch Kranken weiterhin zur Schutzimpfung, um schwere Krankheitsverläufe zu verhindern. Während andere Atemwegsinfekte wie Covid-19 über die Feiertage leicht rückläufig waren, zeigt die Influenza-Kurve durch die hohe Ansteckungsfähigkeit der Subklade K weiterhin steil nach oben.

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