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TKMS vor Milliarden-Deal: Großauftrag für indische U-Boote rückt für Kiel in greifbare Nähe

TKMS vor Milliarden-Deal: Großauftrag für indische U-Boote rückt für Kiel in greifbare Nähe

Januar 12, 2026
James Whitmore
TKMS vor Milliarden-Deal: Kieler Werft hofft auf U-Boot-Großauftrag aus Indien. Analyse zur strategischen Partnerschaft, Technologietransfer und Beschäftigungssicherung.

TKMS in Kiel und der mögliche U-Boot-Großauftrag aus Indien stehen im Mittelpunkt intensiver wirtschaftspolitischer Verhandlungen, da die Werft vor einem wegweisenden Milliardengeschäft steht. Das Unternehmen Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) bemüht sich derzeit um den Bau von sechs neuen konventionellen U-Booten für die indische Marine, was nicht nur eine langfristige Auslastung der Kieler Standorte garantieren, sondern auch die strategische Partnerschaft zwischen Berlin und Neu-Delhi massiv stärken würde. Das Volumen des potenziellen Auftrags wird auf mehrere Milliarden Euro geschätzt, wobei eine enge Kooperation mit indischen Partnern vor Ort sowie ein umfassender Technologietransfer zentrale Bestandteile der Gespräche sind, berichtet Renewz unter Berufung auf shz.

Ein Erfolg in diesem Bieterverfahren wäre für TKMS ein entscheidender Befreiungsschlag in einem wettbewerbsintensiven globalen Marktumfeld. Während Indien seine Flotte modernisiert, um regionalen Sicherheitsherausforderungen zu begegnen, positioniert sich die deutsche Werftindustrie mit ihrer technologischen Expertise bei Brennstoffzellenantrieben als bevorzugter Partner. Politische Beobachter betonen zudem, dass ein solcher Deal die Abkehr Indiens von russischen Rüstungsgütern beschleunigen könnte. Innerhalb Deutschlands wird das Projekt jedoch auch kritisch im Hinblick auf Rüstungsexportrichtlinien beobachtet, während Gewerkschaften und die schleswig-holsteinische Landesregierung auf die Sicherung Tausender hochqualifizierter Arbeitsplätze in der Region Kiel drängen.

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