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Streiks in Berlin 2026: BVG, S‑Bahn und Flughafen – was heute ausfällt und was noch kommt

Streiks in Berlin 2026: BVG, S‑Bahn und Flughafen – was heute ausfällt und was noch kommt

Februar 25, 2026
James Whitmore
Streiks in Berlin 2026: aktuelle BVG‑Warnstreiks, ausgefallene U‑Bahn, Tram und Busse, S‑Bahn nicht betroffen, kommende Termine und Tipps für Reisende und Pendler.

In Berlin sorgt der Arbeitskampf im öffentlichen Nahverkehr auch 2026 für massive Einschränkungen im Alltag. Die Gewerkschaft Ver.di hat erneut zu Warnstreiks bei der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) aufgerufen, die U‑Bahn, Tram und Busverkehr in der Hauptstadt zeitweise vollständig lahmlegen. Während in vergangenen Tagen bereits der Nahverkehr aufgrund eines BVG‑Streiks nahezu zum Stillstand kam und fast keine öffentlichen Verkehrsmittel fuhren, normalisierte sich der Betrieb anschließend wieder, sobald der Ausstand beendet war. Die laufenden Tarifverhandlungen zwischen Ver.di und der BVG sind bislang ergebnisoffen, was die Aussicht auf weitere Arbeitsniederlegungen offenhält. Ver.di macht geltend, dass ohne spürbare Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Löhne regelmäßige Warnstreiks unvermeidlich seien. Parallel dazu laufen bundesweit ähnliche Aktionen im kommunalen Verkehr, die teils weitreichende Störungen an verschiedensten Orten auslösen. Die heute angekündigten Streiks betreffen erneut mehrere Tage am Stück, was für Pendler, Schüler, Beschäftigte und Reisende weiterhin erhebliche Planungsunsicherheiten bedeutet. Betroffen sind vorrangig BVG‑Dienste, während andere Verkehrsträger wie die S‑Bahn nicht direkt bestreikt werden. Dies berichtet die Redaktion von Renewz.de.

Die wiederholten Streiks führen zu spürbaren Verkehrseinschränkungen und erfordern von Fahrgästen eine sorgfältige Planung ihrer täglichen Wege. Welche Linien bestehen, welche ersetzt werden und wie lange der Streik andauern soll, hängt von den nächsten Verhandlungsrunden und Ankündigungen der Gewerkschaften ab. Auch wenn einzelne Dienste wie die S‑Bahn und Regionalverkehr heute nicht betroffen sind, bleibt der ÖPNV‑Betrieb insgesamt instabil. Zudem sind Streiks in Berlin stets ein Thema, das sich dynamisch entwickelt – weitere Termine sind nicht ausgeschlossen, wenn Ver.di und BVG keine Einigung erzielen.

Aktuelle Ausfälle heute

An den angekündigten Streiktagen fahren BVG‑U‑Bahn, Tram und Busse gar nicht oder nur stark reduziert. Betroffene Verbindungen können mit Blick auf die offizielle Verkehrsinfo abgefragt werden; es gibt keinen regulären Fahrplan für diese Verkehrsmittel im Streikzeitraum. Die S‑Bahn und der Regionalverkehr werden hingegen nicht bestreikt und können als Alternative genutzt werden.

Liste der aktuell ausgefallenen BVG‑Verkehrsmittel heute:

  • U‑Bahnverkehr eingestellt
  • Straßenbahnen fahren nicht
  • Busse bleiben in den Depots
  • Ersatzverkehre meist nicht vorgesehen
  • S‑Bahn / Regionalzüge fahren regulär

Hintergrund: Warum wird gestreikt

Die Streiks sind Teil der Tarifverhandlungen zwischen Ver.di und der BVG über Löhne, Arbeitszeiten und Ruhezeiten. Die Gewerkschaft verlangt unter anderem bessere Arbeitsbedingungen und höhere Zulagen, um Personal zu halten und zu motivieren. Die Arbeitgeberseite sieht viele Forderungen aus wirtschaftlicher Sicht als schwer finanzierbar an, weshalb sich die Gespräche bislang zäh gestalten. Weitere Verhandlungsrunden sind geplant, doch solange keine Einigung erzielt wird, bleibt die Möglichkeit weiterer Arbeitsniederlegungen bestehen.

Was noch kommt: kommende Streiks und Zeiträume

Nach aktuellen Ankündigungen ist ein zweitägiger Warnstreik im ÖPNV von Freitag bis Sonntag geplant, bei dem wieder ein Großteil der BVG‑Dienste betroffen sein wird. Dies geht aus den jüngsten Verlautbarungen der Gewerkschaft hervor, die deutschlandweit zu Arbeitsniederlegungen im Nahverkehr aufruft. Die Aktion soll über mehrere Bundesländer hinweg vergleichbare Auswirkungen haben und auch Berlin erneut stark treffen. Während dessen bleiben S‑Bahn und Regionalverkehr von diesem konkreten Warnstreik verschont.

Tabelle kommender Streik‑Zeiträume und Verkehrsmittel:

Zeitraum des StreiksBetroffene DiensteNicht betroffenHinweise zur Dauer
Freitag bis SonntagBVG U‑Bahn, Tram, BusS‑Bahn, Regionalverkehr48 Stunden Warnstreik, volle Ausfälle
einzelne Tage (vergangene)BVG ÖPNVS‑Bahn, DB‑Zügevergangene Warnstreikaktionen
mögliche weitere TermineBVG & kommunaler VerkehrS‑Bahn, Regionalverkehrabhängig von Verhandlungen

Auswirkungen am Flughafen BER

Direkte BVG‑Streiks betreffen nicht unmittelbar den Flughafen BER, weil dieser Verkehr primär von S‑Bahn und Fernverkehrszügen erreicht wird – und diese sind nicht im aktuellen Streik enthalten. Allerdings können indirekte Effekte eintreten: Taxidienste, Shuttle‑Busse oder lokale Zubringerverkehrsmittel sind häufig vom Streik betroffen, was die Anreise zum Flughafen insgesamt erschwert und längere Wartezeiten verursacht.

Tipps für Reisende und Pendler

  • S‑Bahn und Regionalzüge als Hauptalternativen nutzen.
  • Frühzeitig zusätzliche Zeit einplanen, da Taxen und Ride‑Sharing‑Dienste stark ausgelastet sein können.
  • Fahrgemeinschaften oder Fahrradoptionen prüfen, um Streiktage zu überbrücken.
  • Offizielle Apps und Verkehrsmeldungen regelmäßig abrufen.
  • Flexible Arbeitszeiten vereinbaren, um Stoßzeiten zu meiden.

Gründe für die anhaltenden Streiks im ÖPNV

Die anhaltenden Streiks im öffentlichen Nahverkehr in Berlin sind kein Zufall, sondern Ergebnis eines tiefgreifenden Tarifkonflikts zwischen der Gewerkschaft Ver.di und der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Die Gewerkschaft fordert bessere Arbeitsbedingungen, höhere Zulagen für Schichtarbeit und eine Entlastung der Beschäftigten, weil die bisherigen Angebote der BVG aus Sicht der Arbeitnehmer nicht ausreichend sind. Dieser Konflikt hat zu wiederholten Warnstreiks geführt, bei denen Busse, Straßenbahnen und U‑Bahnlinien in der Hauptstadt zeitweise stillgelegt wurden. Gleichzeitig haben frühere Verhandlungsrunden keine tragfähige Lösung hervorgebracht, was die Streikbereitschaft weiter erhöht. Die BVG kritisiert die Streiks als unverhältnismäßige Eskalation, betont jedoch, dass die Verhandlungen weiterhin fortgeführt werden müssen, um eine Einigung zu erreichen. Diese Auseinandersetzungen wirken sich nicht nur auf die Beschäftigten aus, sondern betreffen täglich tausende Pendler und Reisende. Solange keine nachhaltige Vereinbarung erzielt wird, ist mit weiteren Arbeitsniederlegungen zu rechnen. Der Tarifkonflikt bleibt somit ein zentrales Thema im Berliner Verkehrssektor.

Wichtige Konfliktpunkte im Tarifstreit:

  • Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen
  • Erhöhung von Zulagen und Ruhezeiten
  • Ablehnung bisheriger Angebote
  • Kritik beider Verhandlungsparteien
  • Einfluss bundesweiter Warnstreiks

Auswirkungen der Streiks auf den Alltag der Berliner

Die wiederholten Streiks bei der BVG führen zu massiven Störungen im täglichen Leben vieler Berlinerinnen und Berliner. Wenn Busse, Trams und U‑Bahnlinien nicht fahren, ändert sich die Mobilität grundlegend, weil viele Menschen ohne Auto stark auf den ÖPNV angewiesen sind. Pendler müssen sich auf weniger Alternativen einstellen, insbesondere in Bereichen mit wenigen Rad- oder Fußwegen. Die S‑Bahn bleibt zwar in der Regel nicht betroffen, fährt aber oft überfüllt, weil sie als Hauptalternative genutzt wird. Zusätzlich entstehen längere Wartezeiten, weil Taxis, Ride‑Sharing-Dienste oder andere Verkehrsmittel stärker gefragt sind. Studierende, Berufstätige und Reisende müssen ihre Fahrpläne oft spontan anpassen, was Stress und organisatorische Herausforderungen schafft. Auch Familien und ältere Menschen spüren diese Belastungen, da regelmäßige Erledigungen schwieriger werden. Insgesamt führen die Streiks zu einer spürbaren Verunsicherung bei der täglichen Routenplanung vieler Menschen.

Häufige Auswirkungen auf Alltag:

  • Überfüllte alternative Verkehrsmittel
  • Lange Wartezeiten bei Taxis
  • Anpassung von Tagesroutinen
  • Erhöhte Nutzung von Fahrrädern
  • Verunsicherung im Pendelverkehr

S‑Bahn und Flughafenverkehr in Streikzeiten

Die S‑Bahn Berlin und Regionalzüge der Deutschen Bahn sind in aktuellen Warnstreiks nicht direkt von Arbeitsniederlegungen betroffen und fahren in der Regel nach Fahrplan weiter. Dies macht sie zu einer wichtigen Alternative für Reisende und Pendler, insbesondere wenn BVG‑Dienste stillstehen. Da viele Verbindungen zum Flughafen BER über die S‑Bahn laufen, bleibt die Anreise zu Flügen grundsätzlich möglich, auch wenn die letzte Meile zum Terminal ohne Bus oder Tram schwieriger wird. Trotzdem kann es zu indirekten Verzögerungen kommen, weil Taxis, Shuttle‑Busse oder andere Flughafenzubringer durch den Streik stärker ausgelastet sind. Pendler und Flughafenreisende sollten deshalb zusätzliche Zeit einplanen und sich vorab über die aktuelle Verfügbarkeit von Verbindungen informieren. Insgesamt bleibt die S‑Bahn eine stabile Säule im Berliner Verkehr, auch wenn sie nicht vollständig unbeeinträchtigt ist.

Tipps für Flughafenverkehr während Streiks:

  • S‑Bahn zur BER‑Anreise bevorzugen
  • Zusätzliche Zeit für Zubringerverkehr einplanen
  • Alternative Mobilitätsdienste prüfen
  • Echtzeitinfos über Apps abrufen
  • Flexibilität bei Ankunftszeiten behalten

Wie Pendler alternative Verkehrsmittel nutzen können

Während BVG‑Streiks ist die Nutzung alternativer Verkehrsmittel entscheidend, um mobil zu bleiben. Viele Berlinerinnen und Berliner greifen in solchen Zeiten vermehrt auf Fahrräder, E‑Scooter oder private Fahrzeuge zurück, besonders wenn Busse und Bahnen nicht fahren. Auch Car‑Sharing‑Dienste oder Fahrgemeinschaften können helfen, Streikfolgen abzufedern, insbesondere bei längeren Strecken. Zudem bieten manche Mobilitätsplattformen wie Jelbi Optionen an, mehrere Verkehrsmittel über eine App zu kombinieren. Pendler sollten sich jedoch bewusst sein, dass der Andrang auf alternative Angebote zu Verzögerungen führen kann. Durch eine frühzeitige Planung lassen sich Engpässe häufig vermeiden, insbesondere wenn Fahrpläne und Verkehrslagen vorab geprüft werden. Zusätzlich sind flexible Arbeitszeiten oder Home‑Office‑Tage für viele Beschäftigte eine sinnvolle Reaktion auf wiederkehrende Streiks. Genaues Informieren über alle verfügbaren Mobilitätsoptionen hilft, den Alltag trotz Einschränkungen besser zu bewältigen.

Alternativen zur BVG während Streiks:

  • Fahrrad oder E‑Scooter
  • Car‑Sharing
  • Fahrgemeinschaften
  • S‑Bahn und Regionalverkehr
  • Mobilitätsplattformen nutzen

Rolle der Gewerkschaft Ver.di im Arbeitskampf

Die Gewerkschaft Ver.di spielt eine zentrale Rolle im Streikgeschehen im Berliner öffentliche Nahverkehr. Sie vertritt die Interessen der Beschäftigten und nutzt Warnstreiks als Druckmittel, um in den Tarifverhandlungen bessere Bedingungen durchzusetzen. In Berlin sind diese Auseinandersetzungen Teil eines bundesweiten Arbeitskampfs im kommunalen Verkehr, bei dem auch andere Regionen betroffen sind. Dabei geht es nicht nur um Lohnerhöhungen, sondern auch um Arbeitszeiten, Zulagen und Ruhezeiten zwischen Schichten. Ver.di argumentiert, dass ohne spürbare Verbesserungen die Attraktivität der Berufe im Nahverkehr sinke, was langfristig zu Personalmangel führen könnte. Die BVG hingegen betont wirtschaftliche Herausforderungen und lehnt einige Forderungen als schwer finanzierbar ab. Dieser Konflikt erzeugt Spannungen und unsichere Perspektiven für Beschäftigte sowie Fahrgäste gleichermaßen. Solange keine Einigung erzielt wird, bleibt Ver.di bereit, weitere Arbeitsniederlegungen anzusetzen, um Druck auf die Verhandlungspartner auszuüben.

Zentrale Forderungen von Ver.di:

  • Bessere Arbeitsbedingungen
  • Höhere Zulagen für Schichtarbeit
  • Mehr Ruhezeiten zwischen Schichten
  • Stärkere Absicherung für Beschäftigte
  • Stärkung der Tarifbindung

Politische Reaktionen auf die Streiklage

Die wiederholten Streiks im Berliner Nahverkehr lösen auch politische Reaktionen aus, da sie nicht nur die betroffenen Mitarbeitenden, sondern auch die gesamte Stadtgesellschaft betreffen. Politiker verschiedener Ebenen äußern sich sowohl unterstützend als auch kritisch zu den Arbeitsniederlegungen. Einige sehen die Forderungen der Gewerkschaft als gerechtfertigt an, weil Beschäftigte im Nahverkehr wichtige Leistungen für die Stadt erbringen und angemessene Arbeitsbedingungen benötigen. Andere weisen darauf hin, dass wiederkehrende Streiks erhebliche Nachteile für Pendler, Unternehmen und Bildungsinstitutionen mit sich bringen. Diese Debatten spiegeln eine gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung darüber wider, wie Arbeitsrechte und öffentliche Dienstleistungen miteinander vereinbart werden können. Gleichzeitig wird auf die Bedeutung stabiler Verhandlungen und Vermittlungsprozesse hingewiesen, um dauerhafte Lösungen zu finden. Politische Akteure beider Seiten appellieren meist an Kompromissbereitschaft, um weitere Störungen zu minimieren.

Aspekte politischer Diskussionen:

  • Bedeutung guter Arbeitsbedingungen vs. Mobilität
  • Auswirkungen auf Pendler und Wirtschaft
  • Rolle der Tarifpolitik
  • Öffentlichkeit vs. Betriebsinteressen
  • Vermittlungsangebote zwischen Parteien

Streiks und ihre Auswirkungen auf Schüler und Familien

Schüler und Familien spüren die Folgen von Streiks im öffentlichen Nahverkehr unmittelbar im Alltag. Wenn Busse und U‑Bahnen ausfallen, müssen viele Familien alternative Wege zur Schule oder Betreuung finden, was zusätzliche organisatio­nale Herausforderungen mit sich bringt. Besonders Familien ohne Auto stehen vor der Aufgabe, frühzeitig andere Transportmittel zu organisieren, sei es durch Fahrgemeinschaften, Fahrräder oder Fußwege. Auch Freizeitaktivitäten am Nachmittag oder am Wochenende werden durch Streiks komplizierter, weil die Mobilität eingeschränkt ist und kürzere Verbindungen schwieriger zu erreichen sind. Eltern müssen oftmals ihre eigenen Arbeitszeiten anpassen, um Kinder sicher zu begleiten. Gleichzeitig kann dies zu Mehrbelastungen führen, sowohl zeitlich als auch organisatorisch. Hier zeigt sich, wie stark Streiks im Nahverkehr nicht nur einzelne Pendler, sondern ganze Lebensbereiche von Familien beeinflussen können. Solche Effekte werden in Debatten über Streiks und Verkehrsplanung häufig erwähnt, weil sie die soziale Dimension des Konflikts unterstreichen.

Herausforderungen für Familien:

  • Alternative Schulwege finden
  • Anpassung von Arbeitszeiten
  • Nutzung verschiedener Transportmittel
  • Organisation von Freizeitaktivitäten
  • Zusätzliche Zeitplanung nötig

Mögliche Entwicklung der Streiklage bis Ende 2026

Die aktuelle Situation im Berliner öffentlichen Verkehr zeigt, dass Streiks im Jahr 2026 kein einmaliges Ereignis sind, sondern Teil einer längerfristigen Auseinandersetzung über Tarifverträge und Arbeitsbedingungen. Durch wiederholte Warnstreiks wird deutlich, dass sowohl Gewerkschaft als auch Arbeitgeberseite standhafte Positionen vertreten. Sollte in den kommenden Verhandlungsrunden keine tragfähige Lösung gefunden werden, könnten weitere Streikaktionen folgen, die erneut Verkehrsflüsse stören. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass politische Vermittlungsangebote oder Schlichtungsverfahren eingeschaltet werden, um den Konflikt zu entschärfen. Auch die bundesweite Lage im öffentlichen Verkehr kann Einfluss auf lokale Streiks in Berlin haben, da ähnliche Auseinandersetzungen in anderen Städten und Regionen stattfinden. Pendler, Unternehmen und Familien sollten daher stets über aktuelle Ankündigungen informiert bleiben, um flexibel auf Veränderungen reagieren zu können. Eine mögliche Einigung könnte zu einer Stabilisierung des Verkehrs führen, während eine Fortsetzung des Konflikts weitere Unsicherheiten bringt. Insgesamt bleibt die Entwicklung ungewiss und abhängig vom Verlauf der Tarifverhandlungen und politischen Rahmenbedingungen.

Faktoren für mögliche Entwicklungen:

  • Fortgang der Tarifverhandlungen
  • Politische Vermittlungsangebote
  • Bundesweite Streiks im Nahverkehr
  • Reaktionen von Arbeitgeberseite
  • Öffentliche Meinung und Druck

Rechtliche und politische Perspektive

Die Streiks sind laut Gewerkschaft ein legitimes Druckmittel im Tarifkonflikt. Arbeitgeber und BVG weisen gleichzeitig auf wirtschaftliche Grenzen und Kostenrisiken hin, was die Verhandlungen erschwert. Politisch stehen wiederholte Streiks auch in der Kritik, weil sie Berufspendler und Einwohner stark belasten können. Dennoch bleiben sie ein gängiges Mittel, um tarifliche Forderungen in Deutschland durchzusetzen.

Sollte es zu einer Einigung zwischen Ver.di und BVG kommen, könnte die aktuelle Streikwelle beendet werden, was einen stabileren ÖPNV‑Betrieb zur Folge hätte. Ohne Einigung ist jedoch mit weiteren punktuellen oder mehrtägigen Arbeitsniederlegungen zu rechnen, da die Tarifrunde weiterläuft.

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