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„Nicht streicheln“: Roboterhunde überwachen Trumps Mar-a-Lago

„Nicht streicheln“: Roboterhunde überwachen Trumps Mar-a-Lago

November 17, 2024
Monika Schmidt
„Nicht streicheln“: Roboterhunde überwachen Trumps Mar-a-Lago

Die Residenz von Donald Trump in Mar-a-Lago, Florida, wird jetzt von hochmodernen Roboterhunden Spot, entwickelt von Boston Dynamics, gesichert. Diese Roboterhunde sind Teil der fortschrittlichen Sicherheitstechnologie des US-Geheimdienstes, berichtet RENEWZ unter Berufung auf die BBC.

Was macht die Roboterhunde so besonders?

Die Spot-Roboter sind mit einer Vielzahl von Sensoren, Kameras und Wärmebildtechnologie ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, Bedrohungen schnell und effektiv zu erkennen. Sie können autonom oder ferngesteuert große Flächen patrouillieren, Hindernisse überwinden, Treppen steigen und sogar Türen öffnen. Eine deutliche Warnung an ihren Beinen lautet: „NICHT STREICHELN“. Laut der Politikwissenschaftlerin Melissa Michelson wirken sie „eher abschreckend als kuschelig“.

Sicherheit an erster Stelle

Die Sicherheitsmaßnahmen in Mar-a-Lago wurden nach mehreren Vorfällen im Jahr 2024 verstärkt, darunter zwei Angriffe auf Donald Trump. Die Roboterhunde können dank ihrer Mobilität und Technologie große Areale effizient überwachen, was sie zu einer wertvollen Ergänzung des Sicherheitsarsenals macht. „Sie decken deutlich mehr Fläche ab als menschliche Wachposten“, so Ron Williams, ehemaliger Secret-Service-Agent.

Roboterhunde weltweit im Einsatz

Die Spot-Roboter werden zunehmend von Sicherheitsbehörden weltweit eingesetzt. In den USA verwenden Bombenentschärfungsteams die Technologie, während sie in der Ukraine für Aufklärungsmissionen in Konfliktgebieten genutzt werden. Mit einem Preis von bis zu 75.000 Dollar gelten sie als wertvolle Investition in moderne Sicherheitstechnologie.

Internationale Einsätze der Roboter

Neben ihrem Einsatz in den USA finden Spot-Roboter auch international Anwendung. In der Ukraine werden sie insbesondere im Rahmen des anhaltenden Konflikts seit 2022 eingesetzt, um gefährliche Gebiete zu überwachen und wichtige Daten zu sammeln. Ihre Mobilität und Sensorik ermöglichen es, in schwer zugänglichen oder gefährlichen Regionen präzise Aufklärung zu leisten.

Dieser internationale Einsatz zeigt, dass Roboter wie Spot nicht nur als Ergänzung zu Sicherheitskräften dienen, sondern auch in militärischen Operationen oder humanitären Einsätzen von unschätzbarem Wert sein können.

Begrenzungen der Roboter

Trotz ihrer beeindruckenden Effizienz bleiben diese Roboterhunde auf menschliche Kontrolle angewiesen. Sie können entweder ferngesteuert oder entlang vorprogrammierter Routen betrieben werden. Doch Experten warnen, dass sie durch einfache Tricks, wie das Besprühen ihrer Kameras, leicht außer Gefecht gesetzt werden können. Die Technologie hat also auch ihre Grenzen.

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