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Handball-WM Frauen: Wie Deutschland mit 4:0 Punkten in die Hauptrunde zieht

Handball-WM Frauen: Wie Deutschland mit 4:0 Punkten in die Hauptrunde zieht

Dezember 1, 2025
James Whitmore
Handball-WM Frauen: Deutschland besiegt Serbien (31:20) und zieht ungeschlagen mit 4:0 Punkten in die Hauptrunde ein. Analyse der Top-Leistung und Gegner.

Die deutschen Handballerinnen haben bei der Heim-Weltmeisterschaft in Stuttgart eine herausragende Leistung gezeigt und sich souverän als ungeschlagener Gruppensieger für die Hauptrunde in Dortmund qualifiziert. Mit einem überzeugenden 31:20 (17:10)-Sieg gegen Serbien schloss die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) die Vorrunde mit einer makellosen Bilanz ab. Dieser Erfolg verschafft dem Team von Bundestrainer Markus Gaugisch eine optimale Ausgangsposition, da die Siege gegen Island und Serbien mit 4:0 Punkten in die zweite Turnierphase mitgenommen werden. Das Spiel in Stuttgart, das vor 5527 enthusiastischen Zuschauern stattfand, demonstrierte die Angriffswucht und die stabile Defensive der deutschen Mannschaft. Antje Döll glänzte dabei als erfolgreichste Werferin mit acht Treffern, womit sie maßgeblich zum deutlichen Vorsprung beitrug. Der DHB-Auswahl gelang es, trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Kreisläuferin Jolina Huhnstock, unbeeindruckt und konzentriert aufzutreten und die WM-Party zum Abschluss der Vorrunde zu feiern.Wie die Redaktion Renewz.de berichtet.

Der souveräne Auftakt: Wie Deutschland Serbien früh dominierte

Nach den überzeugenden Auftaktsiegen gegen Island (32:25) und Uruguay (38:12) starteten die DHB-Frauen gegen Serbien mit einer entschlossenen Haltung. Trainer Markus Gaugisch hatte die Schwere der Aufgabe im Vorfeld noch betont, doch seine Mannschaft bewies vom Anpfiff weg das Gegenteil. Die deutsche Defensive stand von Beginn an felsenfest und legte damit das Fundament für einen gelungenen Start in die Partie. Bereits nach neun gespielten Minuten konnte Deutschland eine deutliche 6:2-Führung verbuchen, was den serbischen Trainer zu einer frühen Auszeit zwang, um den deutschen Lauf zu unterbrechen. Angetrieben von der euphorischen Stimmung in der Halle, behielt die DHB-Auswahl jedoch ihren Rhythmus bei und baute den Vorsprung kontinuierlich aus, bis zur 22. Minute eine komfortable 16:6-Führung auf der Anzeigetafel stand. Torhüterin Katharina Filter zeigte dabei eine Reihe von Glanzparaden, die den Teamkolleginnen zusätzliche Sicherheit verliehen und die serbische Angriffsbemühungen zunichtemachten.

Die DHB-Auswahl zeigte in der Vorrunde eine beeindruckende Tordifferenz und Punkteausbeute:

  • Vorrunden-Spiel 1: Deutschland gegen Island – 32:25
  • Vorrunden-Spiel 2: Deutschland gegen Uruguay – 38:12
  • Vorrunden-Spiel 3: Deutschland gegen Serbien – 31:20

Unbeeindruckt vom Ausfall: Der Umgang mit der Verletzung von Jolina Huhnstock

Kurz vor der entscheidenden Partie gegen Serbien musste das deutsche Lager einen kleinen Schock verkraften: Das WM-Aus für Kreisläuferin Jolina Huhnstock aufgrund einer Armverletzung. Solche Ausfälle könnten bei anderen Teams einen spürbaren Dämpfer in der Moral verursachen, doch die DHB-Auswahl zeigte sich unbeeindruckt und bewies große mentale Stärke. Bundestrainer Gaugisch reagierte schnell und nominierte die Oldenburgerin Marie Steffen nach, die am folgenden Montag zum Team stoßen sollte. Diese schnelle Reaktion und die fokussierte Leistung gegen Serbien zeigten die Tiefe und den Charakter des Kaders. Hinzu kam die positive Nachricht, dass Rückraumspielerin Emily Vogel nach einer Erkältungspause wieder zur Mannschaft zurückgekehrt war, was die Optionen in der Offensive wieder erweiterte. Das Team demonstrierte somit eindrucksvoll, dass es in der Lage ist, Rückschläge professionell zu verarbeiten und sich weiterhin auf die sportlichen Ziele zu konzentrieren, was für die kommende Hauptrunde entscheidend sein wird.

Foto: Südwest Presse

Der DHB-Kader geht mit folgenden Spielerinnen in die Hauptrunde (auszugsweise Beispiele der Positionen):

  • Torhüterin: Katharina Filter (Schlüsselspielerin der Vorrunde)
  • Linksaußen: Antje Döll (Beste Werferin gegen Serbien)
  • Rückraum Mitte: Emily Vogel (Rückkehrerin nach Pause)
  • Ersatz für den Kreis: Marie Steffen (Nachnominiert für Huhnstock)

Die Hauptrunde wartet: Auf dem Weg ins Viertelfinale

Mit den vollen 4:0 Punkten im Gepäck reisen die deutschen Handballerinnen nun in die Hauptrunde nach Dortmund. Die Punkte aus dem Spiel gegen Uruguay (38:12) werden in der Hauptrunde nicht berücksichtigt, da die Südamerikanerinnen als Tabellenletzter ihrer Gruppe ausschieden. Dieser Umstand macht die Siege gegen Island und Serbien umso wertvoller für die Ausgangslage in der nächsten Turnierphase. Die Aufgabe in Dortmund wird anspruchsvoller, da nun stärkere Gegnerinnen warten. Im Kampf um das begehrte Ticket fürs Viertelfinale trifft die DHB-Auswahl auf die Vertretungen aus Montenegro, Färöer und Spanien. Um unter die besten acht Teams der Welt einzuziehen, muss Deutschland in der Hauptrundengruppe mindestens den zweiten Platz belegen. Die Spielfreude und die Angriffswucht, die besonders in der ersten Halbzeit gegen Serbien zur Schau gestellt wurde, wecken jedoch berechtigte Hoffnungen auf weitere Top-Auftritte und ein erfolgreiches Abschneiden bei der Heim-Weltmeisterschaft.

Die Gegner der DHB-Auswahl in der Hauptrunde sind:

  • Montenegro
  • Färöer
  • Spanien

Schlüssel zum Erfolg: Die Dominanz der Defensive und Antje Dölls Leistung

Der Schlüssel zum überzeugenden Vorrundenabschluss der deutschen Handballerinnen lag in der beeindruckenden Geschlossenheit des Teams, insbesondere in der Defensive und der daraus resultierenden Angriffswucht. Bundestrainer Gaugischs anfängliche Vorsicht ("Das wird eine ganz schwere Aufgabe") wurde durch die Leistung seiner Spielerinnen widerlegt, die Serbien phasenweise in einen Rausch spielten und ihnen kaum Raum zur Entfaltung ließen. Torhüterin Katharina Filter war dabei ein starker Rückhalt, der die Effektivität der Abwehr noch erhöhte. In der Offensive brillierte vor allem Linksaußen Antje Döll, die mit ihren acht Toren nicht nur Top-Werferin des Spiels war, sondern auch eine konstant hohe Trefferquote bewies. Nach einer kurzen Schwächephase und einigen Fehlern kurz vor der Halbzeit zog Deutschland nach Wiederbeginn schnell wieder auf zehn Tore davon und ließ keinen Zweifel am souveränen Sieg aufkommen. Die Kombination aus disziplinierter Abwehrarbeit, starker Torhüterleistung und der individuellen Klasse von Spielerinnen wie Döll ist das Erfolgsrezept, das die Mannschaft nun in die Hauptrunde tragen muss.

Die bisherigen Ergebnisse und die Gesamtleistung zeigen, dass die deutschen Handballerinnen bereit sind, in der Hauptrunde um den Einzug ins Viertelfinale zu kämpfen. Die 4:0 Punkte aus der Vorrunde verschaffen dem Team einen wichtigen Startvorteil gegenüber der internationalen Konkurrenz.

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