Deutschland liefert Kiew zwei Mini-Blockheizkraftwerke zur Unterstützung in der Energiekrise

Die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) übergibt der ukrainischen Hauptstadt Kiew zwei Mini-Blockheizkraftwerke, die zur Stabilisierung der Energieversorgung inmitten der durch russische Angriffe ausgelösten Energiekrise beitragen sollen, berichtet Renewz, dies erklärte der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko.
Bürgermeister Vitali Klitschko kündigte in seinen sozialen Netzwerken an, dass die Vereinbarung mit der GIZ, einer staatlichen deutschen Agentur für internationale Zusammenarbeit, getroffen wurde. Demnach sollen die beiden Kogenerationsanlagen bereits in der kommenden Woche in Kiew eintreffen. Klitschko dankte den deutschen Partnern für ihre Unterstützung in dieser herausfordernden Zeit, in der die Stadt weiterhin unter schwierigen Bedingungen lebt und arbeitet.
Nach Angaben des Bürgermeisters verfügt Kiew derzeit über insgesamt fünf Kogenerationsanlagen, von denen zwei bereits in Betrieb sind und kritische Infrastruktureinrichtungen mit Energie versorgen. Die drei übrigen Anlagen werden derzeit für die Inbetriebnahme vorbereitet.

Weitere internationale Energiehilfe
Parallel dazu hat Aserbaidschan der Ukraine fünf Transformatoren, Generatoren und weiteres Ausrüstung für den Energiesektor zur Verfügung gestellt. Das ukrainische Außenministerium veröffentlichte eine Übersicht über die Hilfen, die Partnerländer der Ukraine im Januar bereitgestellt haben.
Vor wenigen Tagen rief Außenminister Andrij Sybiha weltweit Hilfsorganisationen und engagierte Bürger dazu auf, Spendenaktionen für die Ukraine zu organisieren, um die Bevölkerung während des harten Winters und angesichts der anhaltenden Zerstörungen der Energieinfrastruktur zu unterstützen – ähnlich den Initiativen, die in Polen gestartet wurden.
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