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Trump „hat sie zum Frühstück verspeist“: Orbán äußert sich zynisch über das neue Handelsabkommen zwischen den USA und der EU

Trump „hat sie zum Frühstück verspeist“: Orbán äußert sich zynisch über das neue Handelsabkommen zwischen den USA und der EU

Juli 28, 2025
Monika Schmidt
Viktor Orbán spottet: Trump „verspeist“ von der Leyen. USA und EU schließen 750-Mrd.-Abkommen über LNG, Nullzölle und Marktzugang für 450 Mio. Kunden.

US-Präsident Donald Trump habe angeblich Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen „zum Frühstück verspeist“ und sie dazu gebracht, ein Handelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union zu unterzeichnen.Das erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, wie Renewz.de unter Berufung auf Sky News berichtet.

„Das ist kein Deal... Donald Trump hat von der Leyen zum Frühstück verspeist“, sagte Viktor Orbán.

Er fügte außerdem hinzu, dass es angeblich genau so passiert sei, und alle hätten es erwartet, weil der Präsident der Vereinigten Staaten ein Schwergewicht bei Verhandlungen sei, während die Präsidentin der Europäischen Kommission im „Leichtgewicht“ sei.

Handelsabkommen zwischen den USA und der EU

Zur Erinnerung: Am 27. Juli erklärte US-Präsident Donald Trump, dass eine neue groß angelegte Handelsvereinbarung mit der Europäischen Union getroffen worden sei. Seinen Worten zufolge habe sich die EU bereit erklärt, amerikanische Energieträger im Wert von 750 Milliarden US-Dollar zu kaufen.

Anschließend gab Ursula von der Leyen Einzelheiten des Handelsabkommens bekannt, das die Europäische Union mit den Vereinigten Staaten abgeschlossen habe. Unter anderem würden auf eine Reihe von Produkten Nullzölle erhoben. Sie betonte außerdem, dass das Abkommen die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen sichern werde, während die USA Zugang zu einem Markt mit 450 Millionen Verbrauchern erhielten.

USA und EU kurz vor Handelsabkommen: 15 % Basistarif und neue Zollregeln geplant

Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen trifft heute US-Präsident Donald Trump auf dessen Golfresort in Schottland, um ein umfassendes Handelsabkommen abzuschließen. Laut Reutersverhandelten beide Seiten zuletzt über Zölle in Schlüsselbranchen wie Automobilbau, Stahl, Aluminium und Pharma.

Das Abkommen könnte einen 15-prozentigen Basistarif auf EU-Importe in die USA enthalten – vergleichbar mit einem kürzlich geschlossenen Deal mit Japan. Zudem steht ein 50 % Zoll auf europäischen Stahl und Aluminium im Raum. Für Autos wird eine Reduktion des bisherigen US-Zolls von 27,5 % auf 15 % erwartet.

Die EU strebt Ausnahmen für die Luft- und Raumfahrtindustrie sowie Spirituosen an, allerdings wohl nicht für Wein. Zusätzlich könnte Brüssel zusichern, mehr US-Flüssiggas zu importieren und Investitionen in die USA zu erhöhen.

Ohne Einigung drohen ab 1. August neue US-Zölle in Höhe von 30 %, woraufhin die EU Gegenmaßnahmen im Wert von 109 Milliarden Dollar vorbereitet hat. Die Unsicherheit belastet bereits die Gewinne europäischer Unternehmen, besonders im Exportsektor.

Trump selbst sprach von einer „50:50“-Chance für den Deal, betonte aber: „Brüssel will die Vereinbarung unbedingt.“ Die Entscheidung könnte die Handelslandschaft zwischen den beiden größten Wirtschaftspartnern der Welt nachhaltig verändern.

Bleiben Sie informiert! Lesen Sie auch: Trump Startet Neue Zollrunde Gegen EU Und Mexiko Ab 1. August

Foto: Sky, Returns

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