Wann und wo werden in Berlin am 26. und 27. September Straßen gesperrt

Am Samstag, 26. September, und Sonntag, 27. September 2026, verändert der Berlin-Marathon den Verkehr in weiten Teilen der Hauptstadt. Bereits seit Montag, 21. September, ist die Straße des 17. Juni zwischen Großer Stern und Brandenburger Tor gesperrt, seit Donnerstagabend kommen Einschränkungen im Regierungsviertel hinzu. Am Marathon-Sonntag werden ab etwa 7 Uhr große Teile der rund 42 Kilometer langen Strecke für den Autoverkehr geschlossen, darunter wichtige Straßen in Mitte, Tiergarten, Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln, Tempelhof-Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf. Der Start erfolgt um 8:20 Uhr für Rollstuhlfahrer und Handbiker, das Hauptfeld der Läuferinnen und Läufer folgt ab 8:45 Uhr in sechs Startwellen. Die letzten Teilnehmer sollen gegen 17 Uhr das Ziel erreichen, die Reinigung und Freigabe der Strecke dauert voraussichtlich bis etwa 18 Uhr. Für RENEWZ.de sind deshalb vor allem die genauen Zeiten, die betroffenen Verkehrsachsen und die Möglichkeiten für Autos, Fußgänger und Radfahrer entscheidend.
Mehr als 56.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden beim 52. Berlin-Marathon erwartet, dazu hunderttausende Zuschauer entlang der Strecke. Die Verkehrssperrungen beginnen jedoch nicht erst am Sonntag. Einzelne zentrale Bereiche bleiben sogar bis zum 1. Oktober geschlossen, während im öffentlichen Nahverkehr vor allem Busse und Straßenbahnen betroffen sind. Eine generelle Sperrung der U-Bahn wegen des Marathons ist dagegen nach den offiziellen Verkehrsinformationen nicht angekündigt.
Welche Straßen sind in Berlin bereits vor dem Marathon gesperrt
Die ersten Marathon-Sperrungen haben am Montag, 21. September, um 6 Uhr begonnen. Betroffen ist die Straße des 17. Juni zwischen Großer Stern und Brandenburger Tor. Auch die Yitzhak-Rabin-Straße gehört zu diesem Veranstaltungsbereich.
Die Sperrung endet nicht mit dem Zieleinlauf am Sonntag. Der Abschnitt ab Großer Stern bis einschließlich Yitzhak-Rabin-Straße soll erst am Dienstag, 29. September, freigegeben werden. Für das letzte Teilstück zwischen Yitzhak-Rabin-Straße und Ebertstraße gilt sogar Donnerstag, 1. Oktober, 18 Uhr als vorgesehener Termin für die Freigabe. Die Ebertstraße bleibt innerhalb der ersten Sperrmaßnahme durchgängig befahrbar.
Seit Donnerstag, 24. September, 18 Uhr ist außerdem ein größerer Bereich rund um das Regierungsviertel betroffen. Die Sperrung umfasst Ebertstraße, John-Foster-Dulles-Allee, Scheidemannstraße und Dorotheenstraße sowie weitere Bereiche des Regierungsviertels. Diese Einschränkungen sollen bis Montag, 28. September, 12 Uhr bestehen bleiben.
Damit ist die Verkehrsführung im Bereich von Brandenburger Tor, Bundestag, Tiergarten und Straße des 17. Juni bereits am Freitag deutlich verändert. Wer diesen Bereich mit dem Auto durchqueren muss, trifft also schon vor den großen Sperrungen des Marathon-Sonntags auf Umleitungen und gesperrte Verbindungen.
| Straße oder Bereich | Beginn der Sperrung | Geplante Freigabe |
|---|---|---|
| Straße des 17. Juni, Großer Stern bis Brandenburger Tor | 21.09., 06:00 Uhr | abschnittsweise ab 29.09. |
| Yitzhak-Rabin-Straße | 21.09. | abschnittsweise ab 29.09. |
| Ebertstraße | 24.09., 18:00 Uhr | 28.09., 12:00 Uhr |
| John-Foster-Dulles-Allee | 24.09., 18:00 Uhr | 28.09., 12:00 Uhr |
| Scheidemannstraße | 24.09., 18:00 Uhr | 28.09., 12:00 Uhr |
| Dorotheenstraße | 24.09., 18:00 Uhr | 28.09., 12:00 Uhr |
| Regierungsviertel | 24.09., 18:00 Uhr | 28.09., 12:00 Uhr |
| Yitzhak-Rabin-Straße bis Ebertstraße, letzter Abschnitt | seit 21.09. | 01.10., 18:00 Uhr |
Die längste Sperrung betrifft damit die zentrale Veranstaltungsfläche und reicht mehrere Tage über den eigentlichen Marathon hinaus.
„Die Ebertstraße bleibt durchgängig befahrbar.“ (Verkehrsinformationszentrale Berlin, Verkehrsinformation zum Berlin-Marathon 2026)
Welche Straßen werden am Samstag, 26. September, gesperrt?
Am Samstag beginnt das Marathon-Wochenende mit mehreren Laufveranstaltungen. Die erste größere Sperrung startet bereits um 5 Uhr an der Potsdamer Straße. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Potsdamer Platz und Reichpietschufer.
Von 7 bis 18 Uhr wird zusätzlich Unter den Linden zwischen Pariser Platz und Friedrichstraße geschlossen. Ab etwa 8:50 Uhr werden weitere Sperrungen für G5K, R5K-Tour und Mini-Marathon eingerichtet.
Der G5K-Lauf startet um 10 Uhr am Potsdamer Platz. Die fünf Kilometer lange Strecke führt über Leipziger Platz, Gendarmenmarkt und Unter den Linden bis zum Ziel auf der Straße des 17. Juni. Um 11:50 Uhr folgt die R5K-Tour über dieselbe Strecke, während der Mini-Marathon für Schülerinnen und Schüler um 12 Uhr startet und eine etwas verkürzte Route nutzt.
Ab etwa 11:15 Uhr wird die Strecke für den Inlineskating-Marathon abgesichert. Der Start des Skater-Marathons ist für 12:20 Uhr vorgesehen. Der Rundkurs ist etwa acht Kilometer lang und wird fünfmal gefahren.
Für diese Veranstaltung werden ab etwa 11:15 Uhr unter anderem Straße des 17. Juni, Großer Stern, Ernst-Reuter-Platz, Otto-Suhr-Allee, Helmut-Kohl-Allee, Reichpietschufer, Potsdamer Straße, Leipziger Straße, Jerusalemer Straße, Markgrafenstraße, Französische Straße, Glinkastraße und Unter den Linden gesperrt. Die Reinigung und Freigabe der Strecke soll bis etwa 17:30 Uhr erfolgen.
Samstag, 26. September: Die genauen Zeiten
| Uhrzeit | Ereignis | Verkehrsauswirkung |
|---|---|---|
| 05:00 Uhr | Beginn der ersten größeren Sperrung | Potsdamer Straße zwischen Potsdamer Platz und Reichpietschufer geschlossen |
| 07:00 Uhr | Sperrung Unter den Linden | Pariser Platz bis Friedrichstraße |
| ca. 08:50 Uhr | Einrichtung weiterer Sperrungen | G5K, R5K-Tour und Mini-Marathon |
| 10:00 Uhr | Start G5K | Strecke im Zentrum gesichert |
| 11:15 Uhr | Beginn der Skater-Sperrungen | große Teile des zentralen Rundkurses geschlossen |
| 11:50 Uhr | Start R5K-Tour | zusätzliche Laufveranstaltung |
| 12:00 Uhr | Start Mini-Marathon | zusätzliche Sperrungen |
| 12:20 Uhr | Start Inline-Marathon | Rundkurs fünfmal befahren |
| bis ca. 17:30 Uhr | Reinigung und Freigabe | Sperrungen werden schrittweise aufgehoben |
| 18:00 Uhr | geplante Freigabe Unter den Linden | Pariser Platz bis Friedrichstraße |
Für den motorisierten Verkehr bleibt am Samstag der Tiergartentunnel als Querungsmöglichkeit geöffnet. Die Ein- und Ausfahrt am Kemperplatz kann allerdings nur über die Lennéstraße erreicht werden.
Am Samstag wandert die Belastung mit den verschiedenen Rennen durch die Innenstadt; die Sperrung um 5 Uhr ist deshalb nicht automatisch die Sperrung, die bis zum Abend bestehen bleibt.
Welche Straßen werden am Sonntag, 27. September, gesperrt?
Der Sonntag ist der verkehrlich umfangreichste Tag des Marathon-Wochenendes. Bereits um 5 Uhr wird die Altonaer Straße gesperrt, voraussichtlich bis etwa 11:30 Uhr. Unter den Linden zwischen Pariser Platz und Friedrichstraße bleibt von 5:30 bis 19 Uhr geschlossen.
Ab etwa 7 Uhr beginnt die Sperrung der eigentlichen Marathonstrecke. Die Zeiten unterscheiden sich nach Bezirk und Streckenabschnitt. Für Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf nennt die VIZ 7:15 bis 18 Uhr, für Friedrichshain-Kreuzberg 7:30 bis 14 Uhr und für Tempelhof-Schöneberg 7:45 bis 16:30 Uhr.
Der Marathon startet um 8:20 Uhr mit Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern sowie Handbikerinnen und Handbikern. Das Hauptfeld folgt ab 8:45 Uhr in sechs Startwellen, die sich bis etwa 10:30 Uhr erstrecken. Die letzten Teilnehmer sollen gegen 17 Uhr das Ziel auf der Straße des 17. Juni erreichen.
Die Sperrung der Straßen richtet sich allerdings nicht ausschließlich nach dem Start und Ziel des Rennens. Die Strecke wird bereits vor dem Durchlauf der Läufer gesichert und anschließend abschnittsweise gereinigt. Deshalb können Straßen mehrere Stunden geschlossen bleiben, obwohl sich die schnellsten Läufer längst an einem anderen Teil der Strecke befinden.
Welche Straßen liegen auf der Marathonstrecke?
Die Route führt zunächst vom Start auf der Straße des 17. Juni über den Ernst-Reuter-Platz nach Alt-Moabit. Anschließend geht es über Otto-von-Bismarck-Allee, Reinhardtstraße und Torstraße in Richtung Mitte.
Über Karl-Liebknecht-Straße, Alexanderstraße und Karl-Marx-Allee erreichen die Läufer den Strausberger Platz. Danach führt die Strecke über Lichtenberger Straße und Heinrich-Heine-Straße weiter nach Süden.
In Kreuzberg geht es über Moritzplatz, Kottbusser Tor und Kottbusser Damm zum Hermannplatz in Neukölln. Von dort führt die Strecke an der Hasenheide vorbei über Yorckstraße, Grunewaldstraße und Martin-Luther-Straße Richtung Rathaus Schöneberg.
Über Friedenau und Schmargendorf kehrt die Strecke anschließend wieder in Richtung Innenstadt zurück. Die Läufer kommen über Hohenzollerndamm, Konstanzer Straße und Kurfürstendamm zum Wittenbergplatz.
Danach geht es über Kleiststraße und Potsdamer Straße zum Potsdamer Platz. Die letzten vier Kilometer führen über Leipziger Straße zum Gendarmenmarkt und anschließend über Unter den Linden durch das Brandenburger Tor zurück zum Ziel auf der Straße des 17. Juni.
Damit betrifft der Marathon nicht nur das historische Zentrum, sondern eine Verkehrsachse, die sich vom Tiergarten über den Osten und Süden bis in den Westen der Stadt zieht.
Die wichtigsten Straßen entlang der Route
- Straße des 17. Juni
- Ernst-Reuter-Platz
- Otto-von-Bismarck-Allee
- Reinhardtstraße
- Torstraße
- Karl-Liebknecht-Straße
- Alexanderstraße
- Karl-Marx-Allee
- Lichtenberger Straße
- Heinrich-Heine-Straße
- Moritzplatz
- Kottbusser Tor
- Kottbusser Damm
- Hermannplatz
- Hasenheide
- Yorckstraße
- Grunewaldstraße
- Martin-Luther-Straße
- Hohenzollerndamm
- Konstanzer Straße
- Kurfürstendamm
- Kleiststraße
- Potsdamer Straße
- Leipziger Straße
- Unter den Linden
Diese Auflistung beschreibt die Marathonroute. Die konkrete Sperrung einzelner Straßen kann je nach Abschnitt früher beginnen und später enden, weil zusätzlich Sicherheits-, Aufbau- und Reinigungsmaßnahmen berücksichtigt werden.
Welche Berliner Bezirke sind vom Marathon betroffen?
Die Marathonroute führt durch mehrere Bezirke. Besonders stark betroffen sind Mitte und Tiergarten, weil dort der Start- und Zielbereich sowie große Teile der zentralen Strecke liegen.
Auch Charlottenburg-Wilmersdorf wird über mehrere wichtige Verkehrsachsen erreicht. Die Route führt dort unter anderem über Hohenzollerndamm, Konstanzer Straße und Kurfürstendamm.
Im Osten und Süden Berlins kommen Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln hinzu. Im weiteren Verlauf sind Tempelhof-Schöneberg sowie Teile von Steglitz und Zehlendorf betroffen. Die offizielle Verkehrsplanung nennt außerdem Friedrichshain, Schöneberg, Wilmersdorf und Zehlendorf als Bereiche mit Straßensperrungen.
| Bereich | Geplantes Sperrfenster am Sonntag |
|---|---|
| Altonaer Straße | 05:00–ca. 11:30 Uhr |
| Unter den Linden | 05:30–19:00 Uhr |
| Mitte | ca. 07:15–18:00 Uhr |
| Charlottenburg-Wilmersdorf | ca. 07:15–18:00 Uhr |
| Friedrichshain-Kreuzberg | ca. 07:30–14:00 Uhr |
| Tempelhof-Schöneberg | ca. 07:45–16:30 Uhr |
| Tiergarten | im Verlauf der Marathonveranstaltung bis zur Freigabe |
| Neukölln | abhängig vom Streckenabschnitt und Rennverlauf |
| Steglitz/Zehlendorf | abhängig vom Streckenabschnitt und Rennverlauf |
Die Uhrzeiten sind keine einheitliche Sperrzeit für den gesamten Bezirk. Sie beziehen sich auf die betroffenen Marathonabschnitte und deren geplante Sicherung beziehungsweise Freigabe.
Wann starten die Läufer und wann werden die Straßen wieder geöffnet?
Um 8:20 Uhr beginnt der Wettkampf mit Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern sowie Handbikerinnen und Handbikern. Ab 8:45 Uhr folgt das Hauptfeld der Läuferinnen und Läufer.
Die sechs Startwellen ziehen sich bis etwa 10:30 Uhr. Dadurch ist das Teilnehmerfeld über längere Zeit verteilt. Die letzten Marathonteilnehmer sollen voraussichtlich gegen 17 Uhr das Ziel erreichen.
Bis etwa 18 Uhr sollen Reinigung und Freigabe der Marathonstrecke abgeschlossen sein. Das bedeutet nicht, dass jede Straße exakt um 18 Uhr wieder befahrbar ist. Die Polizei gibt die einzelnen Abschnitte nach dem Ende des Rennens und der anschließenden Reinigung schrittweise frei.
Unter den Linden bildet eine Ausnahme. Dort ist die Sperrung zwischen Pariser Platz und Friedrichstraße bis 19 Uhr vorgesehen.
„Bis ca. 18:00 Uhr erfolgt die Reinigung und Freigabe der Strecke.“ (Verkehrsinformationszentrale Berlin, Verkehrsinformation zum Berlin-Marathon 2026)
In Friedrichshain-Kreuzberg wird die Freigabe bereits gegen 14 Uhr erwartet. Tempelhof-Schöneberg soll ungefähr bis 16:30 Uhr folgen. Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf können bis etwa 18 Uhr betroffen bleiben.
Wo können Autos die Marathonstrecke überqueren?
Für den Kfz-Verkehr gibt es am Sonntag nur wenige direkte Querungsmöglichkeiten. Im Westen Berlins kann die Strecke über die A100 und den Abzweig Steglitz gequert beziehungsweise umfahren werden.
Während der Läufe sind allerdings die Anschlussstellen Hohenzollerndamm und Innsbrucker Platz gesperrt. Die VIZ weist darauf hin, dass es in diesen Bereichen regelmäßig zu Staubildungen kommt.
In Mitte und Tiergarten stehen der Tunnel Alexanderplatz und der Tiergartentunnel als Querungsmöglichkeiten zur Verfügung. Nach der offiziellen Verkehrsplanung sollen beide während der gesamten Veranstaltungszeit geöffnet bleiben.
Am Samstag kann die Marathonstrecke ebenfalls durch den Tiergartentunnel gequert werden. Die Ein- und Ausfahrt Kemperplatz ist dann ausschließlich von der Lennéstraße erreichbar.
Die Auto-Querungen im Überblick
| Tag | Querung | Einschränkung |
|---|---|---|
| Samstag | Tiergartentunnel | offen |
| Sonntag | Tiergartentunnel | voraussichtlich während der Veranstaltung offen |
| Sonntag | Tunnel Alexanderplatz | voraussichtlich während der Veranstaltung offen |
| Sonntag | A100 | als Ausweichroute nutzbar |
| Sonntag | Abzweig Steglitz | als Ausweichroute nutzbar |
| Sonntag | Anschluss Hohenzollerndamm | während der Läufe gesperrt |
| Sonntag | Anschluss Innsbrucker Platz | während der Läufe gesperrt |
Die Verkehrsbehörden rechnen gleichzeitig mit erheblichen Einschränkungen für den Autoverkehr. In der Nähe der Marathonstrecke gibt es nur wenige Parkmöglichkeiten.
Ist die U-Bahn am 26. und 27. September gesperrt?
Eine generelle Sperrung der Berliner U-Bahn wegen des Berlin-Marathons ist in den offiziellen Marathon-Verkehrsinformationen nicht angekündigt. Die U-Bahn bleibt deshalb grundsätzlich eine wichtige Möglichkeit, um die gesperrten Straßen oberirdisch zu umgehen.
Die Stadt empfiehlt ausdrücklich, für Fahrten während des Marathon-Wochenendes U-Bahn und S-Bahn zu nutzen. Der Grund liegt vor allem in den umfangreichen Einschränkungen für den Straßenverkehr und den damit verbundenen Änderungen bei Bussen und Straßenbahnen.
Die U-Bahn-Unterführungen entlang der Strecke können außerdem von Fußgängern zur Querung genutzt werden. Radfahrer dürfen diese Übergänge ebenfalls nutzen, müssen ihr Fahrrad dort jedoch schieben.
Die Aussage „Die U-Bahn wird wegen des Marathons gesperrt“ wäre daher für den 26. und 27. September zu pauschal; die offiziellen Marathon-Hinweise nennen vor allem Änderungen beim Straßenverkehr sowie bei Bus und Tram.
Wie fahren Busse und Straßenbahnen während des Berlin-Marathons
Die größten Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr entstehen oberirdisch. Wegen der zahlreichen Straßensperrungen müssen etwa 40 Bus- und Straßenbahnlinien zeitweise unterbrochen, umgeleitet, verkürzt oder geteilt werden.
Welche Linie genau betroffen ist, hängt vom jeweiligen Streckenabschnitt und vom Zeitpunkt ab. Sobald die Polizei einen Straßenabschnitt wieder freigibt, werden auch die entsprechenden Buslinien angepasst. Das macht die Verkehrslage am Sonntag dynamisch. Ein Bus kann am Vormittag wegen des Marathonfeldes nicht über eine Straße fahren und später nach der Freigabe wieder auf den normalen Linienweg zurückkehren. Für Fahrten durch die Innenstadt sind U-Bahn und S-Bahn deshalb die wichtigeren Alternativen. Wer einen Zielpunkt direkt an der Marathonstrecke erreichen möchte, muss allerdings mit einem Fußweg zwischen Bahnhof und Ziel rechnen.
„Etwa 40 Straßenbahn- und Buslinien müssen zeitweise unterbrochen, umgeleitet, verkürzt oder geteilt werden.“ (Verkehrsinformationszentrale Berlin, Verkehrshinweise zum Berlin-Marathon 2026)
Die Anpassungen gelten nicht zwingend während des gesamten Tages. Die Linienführung wird nach den jeweiligen Freigaben der Straßen wiederhergestellt.
Welche S-Bahn-Linien sind am Marathon-Wochenende zusätzlich betroffen
Neben den Marathon-Sperrungen gibt es eine separate Einschränkung im Berliner S-Bahn-Netz. Die Linien S8 und S46 sind zwischen Königs Wusterhausen und Grünau unterbrochen. Die Unterbrechung beginnt am Freitag, 25. September, mit Betriebsbeginn und dauert bis Montagmorgen, 28. September, etwa 1:30 Uhr. Auf dem unterbrochenen Abschnitt fahren barrierefreie Busse als Ersatzverkehr.
Diese Maßnahme ist nicht durch den Berlin-Marathon selbst verursacht. Sie fällt aber genau in das Veranstaltungswochenende und betrifft deshalb Fahrgäste, die aus dem Südosten Berlins oder aus Richtung Königs Wusterhausen unterwegs sind. Wer am Samstag oder Sonntag mit S8 oder S46 fährt, sollte diese Unterbrechung unabhängig von den Marathon-Sperrungen einplanen. Für Fahrten aus anderen Teilen Berlins bleibt das S-Bahn-Netz eine wichtige Alternative zu den stark belasteten Straßen.
Wo können Fußgänger die Marathonstrecke überqueren
Die Marathonstrecke kann nicht an jeder beliebigen Stelle überquert werden. Für Fußgänger gibt es ausgewiesene Querungsstellen sowie die Unterführungen der U-Bahnhöfe. Am Samstag sind insbesondere drei Bereiche für Querungen vorgesehen: Potsdamer Platz auf Höhe des U-Bahnhofs beziehungsweise der Ampel, Leipziger Straße/Friedrichstraße und Französische Straße/Friedrichstraße. Am Sonntag kommen Kurfürstendamm/Tauentzienstraße vor der Rankestraße und Wittenbergplatz hinzu. Potsdamer Platz, Leipziger Straße/Friedrichstraße und Französische Straße/Friedrichstraße bleiben ebenfalls als geeignete Querungen bestehen.
| Tag | Geeignete Querungsstelle |
|---|---|
| Samstag | Potsdamer Platz, Höhe U-Bahnhof/Ampel |
| Samstag | Leipziger Straße/Friedrichstraße |
| Samstag | Französische Straße/Friedrichstraße |
| Sonntag | Kurfürstendamm/Tauentzienstraße, vor Rankestraße |
| Sonntag | Wittenbergplatz |
| Sonntag | Potsdamer Platz, Höhe U-Bahnhof/Ampel |
| Sonntag | Leipziger Straße/Friedrichstraße |
| Sonntag | Französische Straße/Friedrichstraße |
Die Straßenunterführungen der U-Bahnhöfe können ebenfalls genutzt werden. Radfahrer dürfen dort schieben. Das eigenmächtige Befahren der abgesperrten Marathonfläche ist während der Veranstaltung untersagt.
Kann man am Marathon-Sonntag mit dem Fahrrad fahren
Der Radverkehr soll entlang der Marathonstrecke soweit möglich aufrechterhalten werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass alle Kreuzungen während des Rennens frei passierbar sind. An Stellen, an denen die Strecke nicht oberirdisch überquert werden kann, können Radfahrer die Unterführungen der U-Bahnhöfe nutzen. Dort muss das Fahrrad geschoben werden; je nach Station können Treppen zu überwinden sein. Für eine Fahrt quer durch mehrere von Sperrungen betroffene Bezirke kann deshalb eine Umfahrung sinnvoller sein als der Versuch, die Rennstrecke an einer beliebigen Kreuzung zu überqueren.
Die offiziellen Hinweise unterscheiden klar zwischen Radverkehr entlang der Strecke und dem unerlaubten Befahren des abgesperrten Rennbereichs.
Welche Straßen sind rund um Potsdamer Platz und Brandenburger Tor betroffen
Der Bereich zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor gehört am Wochenende zu den wichtigsten Sperrzonen. Schon am Samstag werden Potsdamer Straße und Unter den Linden für verschiedene Rennen geschlossen. Am Sonntag bleibt Unter den Linden zwischen Pariser Platz und Friedrichstraße von 5:30 bis 19 Uhr gesperrt. Die Marathonstrecke führt auf den letzten Kilometern über Leipziger Straße, Gendarmenmarkt und Unter den Linden zum Brandenburger Tor. Die Straße des 17. Juni ist wegen der bereits eingerichteten Veranstaltungsfläche ebenfalls betroffen. Die Sperrung zwischen Großer Stern und Brandenburger Tor besteht bereits seit Montag und wird teilweise erst nach dem Wochenende aufgehoben.
Für Autofahrer bleiben in diesem zentralen Bereich vor allem Tiergartentunnel und Tunnel Alexanderplatz als Querungsmöglichkeiten. Fußgänger können die ausgewiesenen Übergänge und U-Bahn-Unterführungen nutzen.
Wann sind Straße des 17. Juni und Yitzhak-Rabin-Straße wieder frei
Die Straße des 17. Juni gehört zu den Bereichen mit der längsten Sperrdauer. Die Sperrung begann am 21. September um 6 Uhr und wird für die Marathonveranstaltung aufrechterhalten. Der Abschnitt ab Großer Stern bis einschließlich Yitzhak-Rabin-Straße soll am Dienstag, 29. September, wieder freigegeben werden. Das letzte Teilstück zwischen Yitzhak-Rabin-Straße und Ebertstraße bleibt bis Donnerstag, 1. Oktober, 18 Uhr gesperrt.
Das bedeutet: Auch am Montag und Dienstag nach dem Marathon kann die normale Verbindung durch den Tiergarten noch nicht vollständig wiederhergestellt sein. Die Veranstaltungsfläche wird erst nach Abschluss der notwendigen Arbeiten schrittweise zurückgebaut.
Wann wird das Regierungsviertel wieder geöffnet
Die seit Donnerstag, 24. September, 18 Uhr geltenden Sperrungen rund um das Regierungsviertel sollen am Montag, 28. September, um 12 Uhr beendet werden. Betroffen sind Ebertstraße, John-Foster-Dulles-Allee, Scheidemannstraße und Dorotheenstraße sowie weitere Bereiche des Regierungsviertels. Diese Sperrung ist von der eigentlichen sonntäglichen Marathon-Sperrung zu unterscheiden.

Für die Verkehrsplanung bedeutet das eine mehrtägige Einschränkung rund um Bundestag und Brandenburger Tor. Selbst wenn die Marathonstrecke am Sonntagabend bereits weitgehend freigegeben ist, gelten in einzelnen zentralen Bereichen noch Veranstaltungsmaßnahmen.
Wann ist der Verkehr in Berlin wieder normal
Die Rückkehr zum normalen Verkehr erfolgt stufenweise. Am Sonntag werden zunächst jene Abschnitte geöffnet, auf denen keine Teilnehmer mehr unterwegs sind und die anschließende Reinigung abgeschlossen wurde. In Friedrichshain-Kreuzberg wird mit einer Freigabe gegen 14 Uhr gerechnet. Tempelhof-Schöneberg folgt voraussichtlich gegen 16:30 Uhr. Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf können bis etwa 18 Uhr betroffen bleiben. Unter den Linden bleibt bis 19 Uhr geschlossen. Noch länger dauern die bereits vorher eingerichteten Sperrungen an der Straße des 17. Juni und im Bereich zwischen Yitzhak-Rabin-Straße und Ebertstraße.
| Datum | Bereich | Geplante Freigabe |
|---|---|---|
| 27.09. | Friedrichshain-Kreuzberg | ca. 14:00 Uhr |
| 27.09. | Tempelhof-Schöneberg | ca. 16:30 Uhr |
| 27.09. | Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf | ca. 18:00 Uhr |
| 27.09. | Unter den Linden | 19:00 Uhr |
| 28.09. | Regierungsviertel und mehrere Straßen | 12:00 Uhr |
| 29.09. | Großer Stern bis einschließlich Yitzhak-Rabin-Straße | Freigabe |
| 01.10. | letztes Teilstück bis Ebertstraße | 18:00 Uhr |
Der Zieleinlauf gegen 17 Uhr ist deshalb nicht gleichbedeutend mit dem Ende aller Verkehrsbehinderungen.
Was gilt für Teilnehmer und Zuschauer im öffentlichen Nahverkehr
Für registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer gilt die Startnummer vom 24. bis einschließlich 27. September als Fahrausweis im Tarifbereich ABC. Die Regelung betrifft die Teilnehmer des Berlin-Marathons und der dazugehörigen Veranstaltungen.
Für Zuschauer gilt diese Sonderregelung nicht automatisch. Sie benötigen einen eigenen gültigen Fahrausweis. Wer die Strecke als Zuschauer entlanggeht, sollte die offiziellen Querungsstellen nutzen. Besonders im Zentrum können nur wenige Straßenquerungen während des laufenden Rennens genutzt werden. Die Stadt empfiehlt für die Anreise zum Marathon ausdrücklich U-Bahn und S-Bahn. Gleichzeitig müssen Fahrgäste die separate S-Bahn-Unterbrechung zwischen Königs Wusterhausen und Grünau berücksichtigen.
Was sollten Autofahrer am 26. und 27. September wissen
Die wichtigste Veränderung gegenüber einem normalen Wochenende ist die Zahl der gleichzeitig betroffenen Verkehrsachsen. Die Marathonroute führt nicht nur durch touristische Bereiche, sondern über Straßen, die normalerweise wichtige Verbindungen zwischen westlichen, östlichen, südlichen und zentralen Stadtteilen herstellen. Am Samstag konzentrieren sich die neuen Sperrungen zunächst auf Potsdamer Platz, Unter den Linden und die Strecke des Skater-Marathons. Am Sonntag wird die Sperrzone erheblich größer und reicht vom Tiergarten über Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg bis nach Neukölln und weiter in Richtung Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf.
Die Stadt weist zudem auf die geringe Zahl verfügbarer Parkplätze in der Nähe der Strecke hin. Wer mit dem Auto fährt, sollte deshalb nicht nur eine alternative Straße, sondern eine komplette Ausweichroute planen. Für die praktische Planung sind fünf Punkte besonders wichtig:
- Samstag ab 5 Uhr: erste große Sperrung an der Potsdamer Straße.
- Sonntag ab 5:30 Uhr: Unter den Linden geschlossen.
- Sonntag ab etwa 7 Uhr: schrittweise Sperrung der eigentlichen Marathonstrecke.
- U-Bahn und S-Bahn: von der Stadt als Alternative zum Auto empfohlen.
- Bus und Tram: etwa 40 Linien müssen zeitweise umgeleitet, verkürzt, geteilt oder unterbrochen werden.
Die wichtigsten Zeiten zum Berlin-Marathon 2026 auf einen Blick
| Zeit | Samstag, 26.09. | Sonntag, 27.09. |
|---|---|---|
| 05:00 | Potsdamer Straße gesperrt | Altonaer Straße gesperrt |
| 05:30 | – | Unter den Linden gesperrt |
| 07:00 | Unter den Linden gesperrt | Beginn der Marathon-Sperrungen |
| ca. 07:15 | – | Mitte/Charlottenburg-Wilmersdorf |
| ca. 07:30 | – | Friedrichshain-Kreuzberg |
| ca. 07:45 | – | Tempelhof-Schöneberg |
| 08:20 | – | Start Rollstuhl und Handbike |
| 08:45 | – | Start Hauptfeld |
| ca. 08:50 | erste Sperrungen für Laufveranstaltungen | Marathonstrecke bereits gesichert |
| 10:00 | Start G5K | Marathon läuft |
| 11:15 | Skater-Sperrungen beginnen | Marathon läuft |
| 11:50 | Start R5K-Tour | Marathon läuft |
| 12:00 | Start Mini-Marathon | Marathon läuft |
| 12:20 | Start Inline-Marathon | Marathon läuft |
| ca. 14:00 | – | Freigabe Friedrichshain-Kreuzberg vorgesehen |
| ca. 16:30 | – | Freigabe Tempelhof-Schöneberg vorgesehen |
| ca. 17:00 | – | letzte Teilnehmer im Ziel |
| ca. 17:30 | Reinigung/Freigabe der Skaterstrecke | weitere Freigaben |
| ca. 18:00 | Ende großer Samstags-Sperrungen | große Teile der Marathonstrecke freigegeben |
| 19:00 | – | Unter den Linden soll wieder frei sein |
Die Verkehrslage wird am Sonntag dabei nicht erst nach 18 Uhr wieder normal. Die Freigabe erfolgt Abschnitt für Abschnitt. In einigen Bereichen endet die Sperrung bereits deutlich früher, während zentrale Straßen wie Unter den Linden bis 19 Uhr und Teile der Straße des 17. Juni sogar bis in die folgende Woche betroffen bleiben.
„Eine gute Alternative sind U- und S-Bahn, außerdem können die verschiedenen Punkte an der Marathon-Strecke auch gut mit dem Fahrrad erreicht werden.“ (Verkehrsinformationszentrale Berlin, Verkehrshinweise zum Berlin-Marathon 2026)
Für Autofahrer sind Tiergartentunnel, Tunnel Alexanderplatz, A100 und Abzweig Steglitz die wichtigsten ausgewiesenen Alternativen. Für Fußgänger und Radfahrer stehen mehrere Querungsstellen sowie U-Bahn-Unterführungen zur Verfügung. Bei Bus und Tram müssen dagegen umfangreiche kurzfristige Änderungen einkalkuliert werden.
Was gilt am 26. und 27. September für U-Bahn, S-Bahn und Straßen
Eine generelle U-Bahn-Sperrung wegen des Berlin-Marathons ist nach der offiziellen Verkehrsinformation nicht vorgesehen. Die U-Bahn soll vielmehr als Alternative zu den gesperrten Straßen genutzt werden. Bei der S-Bahn gibt es dagegen eine konkrete, zusätzliche Einschränkung: S8 und S46 fahren vom Betriebsbeginn am 25. September bis Montag, 28. September, etwa 1:30 Uhr nicht zwischen Königs Wusterhausen und Grünau. Dort wird Ersatzverkehr mit barrierefreien Bussen angeboten. Busse und Straßenbahnen sind unmittelbar von den Straßensperrungen betroffen. Rund 40 Linien müssen zeitweise umgeleitet, verkürzt, geteilt oder unterbrochen werden. Nach der Freigabe einzelner Straßenabschnitte werden die betroffenen Linien wieder angepasst.
Wer am Marathon-Wochenende durch die Innenstadt muss, sollte deshalb zwischen Schiene und Straße unterscheiden: Die Sperrungen treffen vor allem den oberirdischen Verkehr.
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Verwendete offizielle Quellen: Verkehrsinformationszentrale Berlin, Berlin.de, Polizei Berlin, BMW Berlin-Marathon, offizielle Verkehrsinformationen zum Berlin-Marathon 2026, Sperrzeiten, Streckenverlauf und Startzeiten, Informationen zu U-Bahn, S-Bahn, Bus und Straßenbahn, Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und Radfahrer.



