AfD überholt Union: Umfragewerte zeigen Merz im Tief, CDU/CSU fallen zurück 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) befindet sich erneut unter Druck: Laut der aktuellen INSA-Umfrage für BILD verlieren CDU/CSU an Zustimmung, die AfD überholt die Union und Merz’ persönliche Zufriedenheit sinkt auf nur noch 23 Prozent. Die Union kommt damit auf 25 Prozent in der Sonntagsfrage, während die AfD stabil bei 26 Prozent bleibt. Die SPD zeigt sich mit 16 Prozent unverändert stabil. Insgesamt ist die Zustimmung zur schwarz-roten Bundesregierung gesunken, nur 22 Prozent sind zufrieden. Der Einbruch betrifft sowohl die persönliche Bilanz des Kanzlers als auch die Wahrnehmung der Regierungsarbeit. Dies berichtet die Renewz.de unter Berufung auf INSA.
Aktuelle Umfragewerte und Wählerpräferenzen
Die jüngste INSA-Sonntagsfrage zeigt ein deutliches Bild der politischen Lage in Deutschland:
| Partei | Letzte Woche | Aktuell | Veränderung |
|---|---|---|---|
| AfD | 26 % | 26 % | ±0 % |
| CDU/CSU | 26 % | 25 % | −1 % |
| SPD | 16 % | 16 % | ±0 % |
| Grüne | 11 % | 11 % | ±0 % |
| Linke | 10 % | 10 % | ±0 % |
| BSW | 4 % | 4 % | ±0 % |
| FDP | 5 % | 5 % | ±0 % |
| Sonstige | 5 % | 5 % | ±0 % |
Die Union verliert somit ihren kurzfristig errungenen Vorsprung gegenüber der AfD und fällt wieder hinter die Rechtsaußen-Partei zurück. Die SPD zeigt stabile Werte, die Grünen und Linken verzeichnen keine Veränderungen.
Analyse: Der Rückgang der Union um einen Prozentpunkt deutet auf wachsende Skepsis unter den Wählern hin, insbesondere bei Anhängern der Union, die die Arbeit von Kanzler Merz und seiner Regierung kritisch beurteilen.
Persönliche Zufriedenheit mit Kanzler Merz
Die Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Arbeit von Friedrich Merz ist deutlich gesunken:
- Zufrieden: 23 % (−5 % im Vergleich zur Vorwoche)
- Unzufrieden: 67 % (+5 %)
- Unentschlossen / keine Angabe: 10 %
Trendanalyse der Kanzlerwerte
Im Januar hatte Merz noch ein leichtes Plus von vier Prozentpunkten erreicht. Der Rückgang auf 23 Prozent Zufriedenheit zeigt, dass das Zwischenhoch nur vorübergehend war. Hermann Binkert, INSA-Chef, bewertet dies wie folgt: „Das Zwischenhoch vom Jahresanfang war aus Sicht der Befragten nicht nachhaltig genug. Besonders Friedrich Merz habe nicht weiter überzeugen können, mit ihm auch CDU und CSU.“

Bewertung der Bundesregierung
Die Gesamtzufriedenheit mit der schwarz-roten Bundesregierung liegt aktuell nur bei 22 Prozent, während 68 Prozent unzufrieden sind. Im Vergleich zum Januar bedeutet dies einen Rückgang um drei Prozentpunkte für Zufriedenheit und eine Zunahme der Unzufriedenheit um zwei Prozentpunkte.
Konsequenz: Die Daten zeigen eine wachsende Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der Regierungsarbeit und den Erwartungen der Bevölkerung. Wähler, die traditionell der Union nahe stehen, beurteilen die Regierung zunehmend skeptisch.
Regionale Unterschiede und mögliche Folgen
INSA liefert keine detaillierten regionalen Werte in dieser Veröffentlichung, jedoch lassen sich allgemeine Trends ableiten:
- CDU/CSU-Stützpunkte im Süden (Bayern, Baden-Württemberg) zeigen traditionell stabilere Werte.
- AfD-Ergebnisse im Osten Deutschlands bleiben hoch, was die Überholposition der AfD erklärt.
- Die SPD hält in urbanen Ballungsräumen, insbesondere Berlin, Hamburg und Frankfurt, ihre Stabilität.
Folgen für die Union: Die Partei muss insbesondere in Westdeutschland gegen den Vertrauensverlust arbeiten, um die Basis nicht weiter zu schwächen. Kampagnenstrategien und politische Botschaften müssen überprüft werden.
Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für Bürger
Für Bürger, die politische Entscheidungen besser nachvollziehen möchten:
Schritte zur Überprüfung von Umfragewerten:
- Besuchen Sie die offizielle INSA-Website: www.insa.de
- Prüfen Sie die aktuellen Sonntagsfragen im Detail.
- Vergleichen Sie wöchentliche Trends für Parteien und Kanzlerzufriedenheit.
- Analysieren Sie regionale Unterschiede und deren Einfluss auf Wahlentscheidungen.
- Nutzen Sie diese Informationen zur Vorbereitung auf Wahlen oder Bürgerbeteiligung.
Dokumente und Quellen: INSA-Reports, BILD-Artikel, offizielle Parteiveröffentlichungen.
Hintergrund der Entwicklung
Friedrich Merz besuchte diese Woche die Golfstaaten, während die Wähler in Deutschland seine Politik zunehmend kritisch sehen. Die aktuelle Situation verdeutlicht eine wachsende Diskrepanz zwischen internationalen Engagements der Bundesregierung und der inländischen Wahrnehmung. Die Stabilität der SPD und die relative Stärke der AfD markieren eine Verschiebung im politischen Gleichgewicht.
Die Union verliert an Zustimmung, Kanzler Merz erfährt einen Rückgang seiner persönlichen Beliebtheit, die AfD bleibt stabil an der Spitze. Die schwarz-rote Bundesregierung verzeichnet insgesamt sinkende Zustimmungswerte. Für die Bevölkerung bedeutet dies: steigende Skepsis gegenüber den Entscheidungen der Regierung, potenziell veränderte politische Mehrheiten bei künftigen Wahlen und wachsende Bedeutung der Opposition im Bundestag.
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