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TAP Flug Hamburg nach technischem Problem: Notlandung für 103 Passagiere erfolgreich

TAP Flug Hamburg nach technischem Problem: Notlandung für 103 Passagiere erfolgreich

Januar 26, 2026
James Whitmore
Technisches Problem bei TAP-Flug Hamburg–Lissabon: Maschine kreiste 2 Stunden, sichere Landung ohne Verletzte. Flugplan geprüft und Notfallmaßnahmen umgesetzt.

Am 26. Januar 2026 meldete eine Maschine der Airline TAP Air Portugal kurz nach dem Start vom Flughafen Hamburg technische Probleme, die 103 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord in eine zweistündige Warteschleife zwangen. Flug TAP56DT war um 14:30 Uhr gestartet und sollte nach Lissabon fliegen. Aufgrund des vollen Tankvolumens musste das Flugzeug zwischen Bremervörde und Itzehoe kreisen, um Gewicht abzubauen. Ein erster Landeversuch musste abgebrochen werden, bevor das Flugzeug gegen 16:00 Uhr sicher landete. Alle Insassen blieben unverletzt. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Krankenhäusern war vor Ort bereit. Die Weiterreise der Passagiere nach Lissabon blieb zunächst unklar. Über den Vorgang berichtet die Renewz.de unter Berufung auf TAP Air Portugal.

Ablauf des Notfalls bei Flug TAP56DT

Flug TAP56DT hob um 14:30 Uhr vom Flughafen Hamburg ab. Kurz nach dem Start meldete der Pilot technische Probleme im Cockpit, noch bevor die Embraer 190 die Nordseeküste erreicht hatte. Nach Angaben des Flughafens handelte es sich um eine geplante Notlandung. Der Pilot beantragte, sofort zum Hamburger Flughafen zurückzukehren.

Die Maschine war zu diesem Zeitpunkt noch voll betankt, was eine direkte Landung unsicher machte. Das Flugzeug musste daher rund zwei Stunden zwischen Bremervörde und Itzehoe kreisen, um Treibstoff zu verbrennen. Laut Experten ermöglicht dies eine leichtere Landung und einen kürzeren Bremsweg, erhöht jedoch den Stress für Passagiere und Besatzung.

„Die Sicherheit der Passagiere hatte oberste Priorität. Deshalb war es notwendig, die Maschine zunächst abzusenken, bevor wir landen konnten“, erklärte ein Sprecher der Flughafenleitung Hamburg.

Sicherheitsmaßnahmen am Boden

Am Rollfeld des Hamburger Flughafens warteten Dutzende Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Krankenhäuser in der Umgebung wurden vorsorglich informiert. Alle Notfallprotokolle wurden aktiviert, einschließlich der Bereitstellung von Löschfahrzeugen und medizinischem Personal.

Die Sicherheitsvorkehrungen umfassten:

  • Sperrung der Landezone für andere Flugbewegungen
  • Positionierung von Lösch- und Rettungsfahrzeugen entlang der Landebahn
  • Koordination mit umliegenden Krankenhäusern für schnelle Aufnahme im Notfall

Die Feuerwehr Hamburg bestätigte, dass bei der Landung niemand verletzt wurde und der Einsatzkräfte nicht eingreifen mussten.

Technischer Hintergrund und Flugzeugtyp

Die betroffene Maschine war eine Embraer 190, ein regionales Flugzeug mit Kapazität für 100 bis 120 Passagiere. Laut TAP Air Portugal handelt es sich um ein routinemäßiges Flugzeug, das regelmäßig gewartet wird.

Technische Probleme an Bord können unterschiedliche Ursachen haben: Triebwerksanzeigen, Hydrauliksysteme oder Bordelektronik. Im vorliegenden Fall wurden keine genauen Details zu der Störung veröffentlicht.

Flugbetrieb und Wetterbedingungen

Am Tag des Vorfalls herrschten in Hamburg winterliche Bedingungen mit Schnee und Eisglätte. Am Morgen wurden bereits mehrere Flüge gestrichen, darunter Ziele wie München, Zürich und Kopenhagen. Der Flughafensprecher erklärte, dass alle Pisten geräumt und Flugzeuge enteist wurden, der Betrieb aber weitestgehend stabil verlief.

ZeitEreignisOrtPassagiere/Personen
14:30 UhrStart von Flug TAP56DTHamburg Flughafen103
14:45–16:00 UhrWarteschleifenflug zur GewichtsreduzierungBremervörde / Itzehoe103
16:00 UhrErster Landeversuch abgebrochenHamburg Flughafen103
16:10 UhrZweiter Landeversuch, sichere LandungHamburg Flughafen103

Verhalten der Passagiere und Crew

Während der zweistündigen Warteschleife blieben die Passagiere im Flugzeug. Die Besatzung informierte regelmäßig über den Status der Maschine. Laut Zeugenaussagen habe die Crew routiniert gehandelt, um Ruhe zu bewahren.

„Wir wurden ständig informiert, das beruhigte uns etwas. Trotzdem war es eine lange Zeit des Wartens“, berichtete ein Passagier.

Empfehlungen für Passagiere nach Sicherheitsvorfällen

Nach einem solchen Vorfall sollten Fluggäste folgende Schritte beachten:

  1. Ärztliche Kontrolle bei Unwohlsein oder Panikattacken
  2. Kontaktaufnahme mit der Airline für Umbuchungen
  3. Aufbewahrung aller Borddokumente für Versicherungszwecke
  4. Überprüfung der Fluginformationen auf der offiziellen Website der Fluggesellschaft: www.flytap.com
  5. Im Notfall Rettungsdienste oder Flughafensicherheit kontaktieren

Auswirkungen auf den Flugplan

Die Weiterreise nach Lissabon war zunächst unklar. TAP Air Portugal gab an, dass Ersatzflugzeuge oder alternative Verbindungen für die Passagiere geprüft werden. Wetterbedingte Einschränkungen am Flughafen Hamburg können weitere Umbuchungen erforderlich machen.

Die sichere Landung der Embraer 190 zeigt, dass Notfallprotokolle in der zivilen Luftfahrt effizient umgesetzt werden. Passagiere und Crew blieben unverletzt. Die Ereignisse verdeutlichen, dass auch bei modernen Maschinen unerwartete technische Probleme auftreten können und die Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen höchste Priorität hat. Für Reisende bedeutet dies, dass bei technischen Problemen Geduld und die Befolgung der Crew-Anweisungen entscheidend sind.

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