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Gewerkschaften weiten Streiks aus: Kliniken, Kitas und Ämter ab nächster Woche betroffen

Gewerkschaften weiten Streiks aus: Kliniken, Kitas und Ämter ab nächster Woche betroffen

Januar 17, 2026
James Whitmore
Ausweitung der Warnstreiks im öffentlichen Dienst: ver.di und dbb kündigen Streiks in Kliniken und Kitas ab nächster Woche an. Forderung: 7% mehr Lohn für 920.000 Profis

Die Gewerkschaften haben eine massive Ausweitung der Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder angekündigt, nachdem die zweite Verhandlungsrunde in Potsdam ohne greifbares Ergebnis geblieben ist. ver.di-Chef Frank Werneke betonte, dass die Arbeitgeberseite trotz mehrfacher Aufforderung kein verbindliches Angebot vorgelegt habe, weshalb ab der kommenden Woche mit erheblichen Arbeitsniederlegungen in Universitätskliniken, Kindertagesstätten und staatlichen Verwaltungen zu rechnen ist. Die Streikaufrufe richten sich gezielt an ein breites Spektrum von Beschäftigten, darunter Erzieher in den Stadtstaaten, Mitarbeiter von Straßenräumdiensten, Rechenzentren sowie Finanzämtern, berichtet die Redaktion Renewz mit Verweis auf die tagesschau.

Laut dbb-Chef Volker Geyer ist eine massive Erhöhung des Drucks unumgänglich, weshalb die Streikaktionen in den kommenden Wochen – auch während der anstehenden Winterferien in mehreren Bundesländern – konsequent hochgefahren werden. Die Gewerkschaften ver.di und dbb fordern für die rund 920.000 Tarifbeschäftigten der Länder eine Einkommenssteigerung von sieben Prozent, mindestens jedoch einen Festbetrag von 300 Euro monatlich. Die Streikkassen seien laut Gewerkschaftsangaben ausreichend gefüllt, um die Ausstände bis zur entscheidenden Verhandlungsrunde vom 11. bis 13. Februar fortzusetzen. Während der Verhandlungsführer der Länder, Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel, weiterhin Zuversicht hinsichtlich einer Einigung im Februar äußert, bereiten sich die Beschäftigten auf einen langwierigen Arbeitskampf vor.

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