Deadhaus Sonata 2026: Bringt Denis Dyack das beste Dark-Fantasy-RPG für Steam zurück

Am heutigen Donnerstag, dem 15. Januar 2026, hat der renommierte Spieleentwickler Denis Dyack, Schöpfer von Klassikern wie Legacy of Kain: Blood Omen und Eternal Darkness, die Rückkehr seines lang erwarteten Projekts Deadhaus Sonata verkündet. Das bei Apocalypse Studios entwickelte Dark-Fantasy-Action-RPG markiert Dyacks erste grosse Spielankündigung nach fast drei Jahrzehnten. In dem Titel übernehmen die Spieler die Rollen untoter Kreaturen, die gegen die Welt der Lebenden kämpfen. Für den heutigen Nachmittag (13:00 Uhr ET / 19:00 Uhr MEZ) ist eine exklusive Premiere des neuen Trailers auf IGN angesetzt, die tiefere Einblicke in das kooperative Gameplay für bis zu sechs Spieler und das innovative Tarot-Skill-System verspricht. Der Release im Early Access auf Steam ist für das Jahr 2026 bestätigt, wobei die Community bereits jetzt die Möglichkeit hat, den Titel auf die Wunschliste zu setzen. Darüber berichtet die Redaktion von Renewz.de unter Bezug auf offizielle steam.
Die Vision von Malorum: Ein Gothic-Multiversum entsteht
Mit Deadhaus Sonata verfolgt Denis Dyack einen radikalen Ansatz im RPG-Genre. Das Spiel ist in der Welt von Malorum angesiedelt, einer düsteren Realität, die von Lovecraft’schem Horror und klassischer Gothic-Fiction inspiriert ist. Anders als in herkömmlichen Rollenspielen agieren die Spieler hier nicht als strahlende Helden, sondern als "Monstren", die aus dem Haus der Toten (Deadhaus) auferstanden sind.
Die Lore von Malorum wird durch das sogenannte "Narrative Driven Design" vorangetrieben. Das bedeutet, dass die Entscheidungen der Spielergemeinschaft den Verlauf der Weltgeschichte nachhaltig beeinflussen. Dyack betont, dass dieses Projekt die besten Elemente seiner früheren Werke vereint: die atmosphärische Dichte von Legacy of Kain, den psychologischen Horror von Eternal Darkness und die schnellen Action-Elemente von Too Human. Das Ziel ist es, ein "Eternity-System" zu schaffen, das durch ständige Inhalts-Updates und saisonale Ereignisse eine langjährige Spielerbindung garantiert.
Gameplay-Mechaniken: Klassen, Tarot und kooperative Zerstörung
Das Herzstück von Deadhaus Sonata ist das asymmetrische Koop-System. Spieler können allein oder in Gruppen von bis zu sechs Personen gegen Horden von Feinden antreten. Dabei setzt Apocalypse Studios auf ein komplexes Klassensystem, das auf den Attributen Physisch, Magisch und Essentiell basiert.
Das Trinary Archetype System und die Klassen
Jeder Charakter gehört einer spezifischen untoten Gattung an, die im Spiel als "Haus" bezeichnet wird. Zum Start der Entwicklung wurden primär drei Hauptkategorien vorgestellt:
- Vampire: Schnelle Nahkämpfer, die auf Schnelligkeit und Lebensentzug (Blutmagie) setzen.
- Liches: Mächtige Magier, die Nekromantie nutzen, um das Schlachtfeld zu kontrollieren.
- Wights (Wichte): Massive Krieger, die als "Tanks" fungieren und enorme physische Gewalt ausüben.
Ein technisches Highlight ist das Tarot-Skill-System. Anstatt klassischer Skill-Bäume sammeln Spieler Arkan-Karten durch Siege und Quests. Diese Karten können kombiniert und aufgewertet werden, um Synergien mit anderen Spielern zu erzeugen. Beispielsweise kann ein Lich einen Fluch wirken, der die Effektivität der Blutmagie eines Vampirs im selben Team verdoppelt.
Plattformen und Verfügbarkeit: Der Weg zum Early Access 2026
Obwohl das Spiel bereits seit 2018 in der Entwicklung ist und mehrere Engine-Wechsel hinter sich hat, ist die heutige Ankündigung vom 15. Januar 2026 der erste konkrete Schritt in Richtung Markteinführung. Die primäre Plattform für den Start ist der PC (Windows), wobei Versionen für moderne Konsolen (PlayStation 5, Xbox Series X/S) fest eingeplant sind.
Strategische Roadmap für Spieler
| Feature | Details | Status |
| Plattform | PC (Steam) | Wunschliste offen |
| Modell | Free-to-Play | "Ethische Monetarisierung" |
| Release-Jahr | 2026 | Early Access bestätigt |
| Max. Spieler | 6 Spieler Koop | Kernmechanik |
| Monetarisierung | Rein kosmetisch | Path of Exile Vorbild |
Interessierte können sich auf der offiziellen Webseite deadhaussonata für den Newsletter anmelden. Für deutsche Spieler ist zudem wichtig zu wissen, dass das Spiel von Beginn an mit lokalisierter Benutzeroberfläche (Interface) erscheinen wird, um den Zugang zur komplexen Lore zu erleichtern.

Ethische Monetarisierung: Das Versprechen an die Community
Ein kritischer Punkt bei vielen modernen Online-Spielen ist das Geschäftsmodell. Denis Dyack hat heute erneut bekräftigt, dass Deadhaus Sonata auf "Ethischer Monetarisierung" basiert. Das bedeutet, dass keine spielerischen Vorteile ("Pay-to-Win") käuflich erwerbbar sein werden. Die In-Game-Währung namens "Bones" wird primär für kosmetische Anpassungen, Skins und Charaktervisualisierungen verwendet. Dieses Modell lehnt sich an erfolgreiche Vorbilder wie Path of Exile an und soll sicherstellen, dass die kompetitive Balance und der Spielspass für alle Nutzer gewahrt bleiben.
Zusätzlich zur fairen Preispolitik integriert das Studio Cloud-Funktionen wie eine direkte Twitch-Integration. Zuschauer von Live-Streams können so in Echtzeit Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen, indem sie Events auslösen oder die Beutechancen für den Streamer modifizieren. Dies ist ein technischer Vorstoss, der besonders für deutsche Content Creator von grossem Interesse sein dürfte.
Die Rückkehr von Denis Dyack mit Deadhaus Sonata im Jahr 2026 ist ein bedeutendes Signal für die gesamte Branche. Nach Jahren der Funkstille zeigt die heutige Präsentation, dass Apocalypse Studios bereit ist, die Grenzen des Dark-Fantasy-Genres zu verschieben. Für Spieler bedeutet dies nicht nur die Rückkehr eines visionären Storytellers, sondern auch den Zugang zu einer technologisch fortschrittlichen Plattform, die den Fokus auf Atmosphäre, Tiefe und fairen Wettbewerb legt. In einer Gaming-Landschaft, die oft von generischen Titeln dominiert wird, stellt dieses Gothic-Epos eine ambitionierte Alternative dar, die sowohl Nostalgiker als auch neue RPG-Fans anspricht.
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