Grippevirus Impfung: Wer sollte sich 2025 impfen lassen und wann beginnt der Schutz

Der Grippevirus stellt jedes Jahr aufs Neue eine ernstzunehmende Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar, weshalb die Influenza-Impfung als eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen gilt. Angesichts der saisonalen Ausbreitung von Grippeviren ist die rechtzeitige Impfung entscheidend, um schwere Krankheitsverläufe, Hospitalisierungen und die Überlastung der Gesundheitssysteme zu verhindern. Experten betonen stets die Notwendigkeit, sich vor dem Beginn der eigentlichen Grippesaison impfen zu lassen, um einen optimalen Schutz aufzubauen. Besonders für Risikogruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und medizinisches Personal ist die Grippevirus Impfung unerlässlich. Aktuelle Studien und Statistiken aus dem Jahr 2025 belegen, dass die Impfquote in Deutschland zwar leicht gestiegen ist, aber weiterhin unter dem von der WHO empfohlenen Zielwert liegt, was die Vulnerabilität der Bevölkerung erhöht, berichtet Renewz.de mit Verweis auf adac.
Die Influenza-Impfung muss aufgrund der hohen Variabilität des Grippevirus jährlich neu erfolgen. Das Virus verändert ständig seine Oberflächenstruktur, weshalb die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in jedem Frühjahr Empfehlungen für die Zusammensetzung des Impfstoffs für die kommende Saison abgibt. Diese Impfstoffe sind in der Regel tetravalent, das heißt, sie schützen vor vier verschiedenen Grippevirus-Stämmen (zwei Influenza A- und zwei Influenza B-Viren), die voraussichtlich in der bevorstehenden Saison zirkulieren werden. Die beste Zeit für die Grippevirus Impfung ist traditionell der Herbst, idealerweise zwischen Oktober und Mitte Dezember, da der volle Schutz etwa zehn bis vierzehn Tage nach der Verabreichung eintritt.
Für eine breite Bevölkerungsgruppe wird die Impfung dringend empfohlen, wobei der Fokus auf bestimmten Risikogruppen liegt. Dazu gehören Personen ab 60 Jahren, da das Immunsystem im Alter oft weniger robust ist. Auch Schwangere, chronisch Kranke (insbesondere mit Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen) und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sollten sich schützen lassen. Medizinisches Personal und Personen, die in Berufen mit viel Publikumskontakt arbeiten, sind ebenfalls eine wichtige Zielgruppe, um sowohl sich selbst als auch ihre Patienten und Klienten zu schützen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland aktualisiert ihre Impfempfehlungen jährlich, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und der globalen Grippevirus-Lage.
Die Wirksamkeit der Grippevirus Impfung wird jährlich neu bewertet und hängt davon ab, wie gut die Vorhersage der zirkulierenden Virusstämme durch die WHO getroffen wurde. Selbst wenn die Übereinstimmung nicht perfekt ist, kann die Impfung immer noch dazu beitragen, die Schwere der Symptome signifikant zu mildern und das Risiko lebensbedrohlicher Komplikationen wie Lungenentzündung zu reduzieren. Forschungen zeigen, dass eine Impfung die Notwendigkeit eines Krankenhausaufenthalts um durchschnittlich 40 bis 60 Prozent reduzieren kann. Die Kosten für die Impfung werden in Deutschland für die empfohlenen Personengruppen in der Regel vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, was eine wichtige finanzielle Barriere beseitigt. Viele Hausärzte, Betriebsärzte und Gesundheitsämter bieten die Impfung an, was die Verfügbarkeit flächendeckend sichert.
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