ABBA-Musiker Jan Kling gestorben: Der Mann, der Hits wie „Fernando“ prägte

Der Musiker Jan Kling, eine prägende, aber oft im Hintergrund agierende Figur des schwedischen Pop und langjähriger Wegbegleiter der Band ABBA, ist im Alter von 85 Jahren verstorben. Obwohl sein Name nicht im Rampenlicht stand, prägte Kling mit seinem Spiel auf dem Saxophon und der Flöte maßgeblich den Klang einer ganzen musikalischen Ära. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke in der Musikwelt, die nun Abschied von einem stillen, aber äußerst einflussreichen Instrumentalisten nimmt, berichtet Renewz.de mit Verweis auf die msn.
Jan Kling ist vor allem durch seine essenzielle Mitwirkung an mehreren ikonischen ABBA-Alben bekannt geworden. Seine unverwechselbare musikalische Handschrift findet sich auf den legendären Werken wie „Arrival“, „Voulez-Vous“, „Super Trouper“ und „The Visitors“. Insbesondere das unvergessliche Flöten-Intro zum Welthit „Fernando“ gilt bis heute als einer der berühmtesten und markantesten Momente der Popgeschichte, und diese musikalische Gestaltung stammt direkt von Jan Kling. Sein Sohn Mattias Kling äußerte sich gegenüber „Aftonbladet“ mit großem Stolz über das Schaffen seines Vaters. Er betonte, dass Jan Kling an einer unglaublich großen Zahl von Projekten beteiligt war und die Musik stets über alles geliebt habe.
Die musikalische Karriere von Jan Kling reichte weit über seine Arbeit mit ABBA hinaus. Er spielte und arbeitete mit einer Reihe von skandinavischen Musikgrößen zusammen, darunter Künstler wie Björn Skifs, Jerry Williams, Ted Gärdestad und Monica Zetterlund, die in Skandinavien seit Jahrzehnten als musikalische Ikonen gelten. Sein außergewöhnliches musikalisches Talent zeigte sich bereits in jungen Jahren. Sein Sohn Mattias berichtete, dass Jan Kling schon als Teenager unzählige Stunden damit verbrachte, die komplizierten Soli seines großen Idols Charlie Parker auswendig zu lernen und zu beherrschen. Er habe die Musik stets geliebt und ein außergewöhnliches Talent besessen. Mattias Kling bekräftigte, dass ihm vor allem die tief empfundene Liebe seines Vaters zur Musik in Erinnerung bleiben werde.
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