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Was ist über die EEG-Reform bekannt? 1Komma5Grad kritisiert Reiche und warnt vor Folgen für Solaranlagen

Was ist über die EEG-Reform bekannt? 1Komma5Grad kritisiert Reiche und warnt vor Folgen für Solaranlagen

Oktober 7, 2026
Monika Schmidt
1Komma5Grad-Chef Philipp Schröder kritisiert am 6. Oktober 2026 Katherina Reiche und die geplante EEG-Reform. Er warnt vor der Wirkleistungsbegrenzung für private Solaranlagen und fordert eine stärkere digitale Steuerung der Stromnetze.

Am 6. Oktober 2026 hat Philipp Schröder, Mitgründer und CEO des Energieunternehmens 1Komma5Grad, die geplante EEG-Novelle und das Netzanschlusspaket von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) scharf kritisiert. Im Gespräch mit ntv warnt Schröder vor einer staatlich vorgegebenen Begrenzung der Einspeiseleistung privater Photovoltaikanlagen und sieht darin einen Eingriff in die Nutzung von Solaranlagen, Batteriespeichern, Wärmepumpen und Elektroautos. Der Unternehmer fordert stattdessen ein Stromsystem, das vorhandene Netze stärker digital steuert und flexible Verbraucher gezielt einbindet, RENEWZ.de berichtet über die Debatte und die Argumente des 1Komma5Grad-Chefs.

Die Bundesregierung verfolgt mit der EEG-Novelle einen anderen Ansatz. Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf am 29. Juli beschlossen und will den Ausbau erneuerbarer Energien stärker an Netzkapazitäten und Systemkosten ausrichten. In sogenannten Hotspot-Regionen sollen unter bestimmten Bedingungen Entschädigungszahlungen für abgeregelte Wind- und Solaranlagen entfallen; zugleich sollen Netzanschlüsse schneller priorisiert und vorhandene Netzkapazitäten effizienter genutzt werden.

1Komma5Grad kritisiert geplante Begrenzung für private Solaranlagen

Im Mittelpunkt von Schröders Kritik steht die sogenannte Wirkleistungsbegrenzung. Nach der von ihm beschriebenen Regelung sollen kleinere private Photovoltaikanlagen künftig grundsätzlich nur einen begrenzten Anteil ihrer erzeugten Leistung in das öffentliche Netz einspeisen dürfen. Schröder bezeichnet die geplante Grenze als problematisch, weil sie nicht isoliert Solaranlagen betrifft, sondern nach seiner Darstellung in ein größeres System aus Batteriespeichern, Wärmepumpen und Elektroautos eingreift.

Die Kritik richtet sich damit nicht nur gegen eine einzelne technische Vorgabe. Schröder sieht darin eine Grundsatzfrage darüber, wie Deutschland künftig mit dezentral erzeugtem Strom umgehen will: über zusätzlichen Netzausbau oder über eine intelligentere Steuerung vorhandener Kapazitäten.

Schröders zentrale Forderung lautet, Flexibilität nicht abzuschalten, sondern handelbar und steuerbar zu machen.

Die Position von 1Komma5Grad ist inzwischen auch im Lobbyregister des Deutschen Bundestages dokumentiert. Das Unternehmen setzt sich bei der EEG-Novelle 2027 ausdrücklich gegen eine pauschale Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung kleiner Photovoltaikanlagen ein. Zugleich fordert 1Komma5Grad Ausnahmen für Anlagen, deren Steuerbarkeit nachgewiesen ist, sowie eine einfachere Nutzung bereits vorhandener Mess- und Steuerungstechnik.

Was die Bundesregierung mit der EEG-Novelle plant

Das Bundeswirtschaftsministerium begründet die Reform vor allem mit den Kosten des Stromsystems und den wachsenden Anforderungen an die Netze. Nach Angaben des Ministeriums soll der Ausbau erneuerbarer Energien stärker dort stattfinden, wo zusätzliche Erzeugung mit den vorhandenen Netzkapazitäten vereinbar ist. Die Bundesregierung nennt dabei mehrere Instrumente:

  • Entschädigungen für Abregelungen sollen in besonders belasteten Netzregionen teilweise entfallen.
  • Netzkapazitäten sollen stärker nach typischen Einspeiseprofilen statt nach seltenen Leistungsspitzen geplant werden.
  • Netzbetreiber sollen Anschlussanfragen stärker priorisieren können.
  • Vorhandene Kapazitäten sollen effizienter genutzt werden.
  • Der Ausbau erneuerbarer Energien soll stärker mit dem Netzausbau abgestimmt werden.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche begründet den Kurs mit einer stärkeren Orientierung an den tatsächlichen Systemkosten. Das Ministerium spricht von einem „Paradigmenwechsel“ bei der Förderung erneuerbarer Energien und will Preissignale sowie Netzbedingungen stärker in die Standortentscheidung für neue Anlagen einbeziehen. Damit verfolgt die Bundesregierung ein anderes Ziel als Schröder. Berlin will den Ausbau stärker an der Belastbarkeit des Stromnetzes ausrichten. Schröder argumentiert dagegen, dass ein Teil der Netzprobleme durch digitale Steuerung und flexible Nachfrage gelöst werden könne, ohne für jede zusätzliche Leistung neue Leitungen zu bauen.

Schröder sieht Netzbetreiber als Teil des Problems

Besonders deutlich wird Schröders Kritik bei seiner Bewertung der deutschen Netzstruktur. Er argumentiert, dass Netzbetreiber wirtschaftliche Interessen am Ausbau der Infrastruktur haben, weil Investitionen über regulierte Netzentgelte vergütet werden. Dabei nennt er insbesondere Eon. Der Konzern ist in Deutschland über verschiedene regionale Verteilnetzbetreiber aktiv. Schröder stellt die These auf, dass ein Geschäftsmodell, bei dem zusätzliche Netzinfrastruktur über regulierte Renditen vergütet wird, einen Anreiz für möglichst umfangreichen Netzausbau schafft.

„Ich kriege Herzrasen, wenn ich sehe, was wegen Eon kommt.“ (Philipp Schröder, 1Komma5Grad, Interview mit ntv, 6. Oktober 2026)

Schröder betont zugleich, dass er Eon nicht unterstellen wolle, unnötige Netze zu bauen. Sein Vorwurf ist enger: Der größte europäische Netzbetreiber habe ein wirtschaftliches Interesse daran, möglichst viel Netzinfrastruktur zu errichten, während alternative Modelle zur besseren Auslastung vorhandener Netze seiner Ansicht nach nicht ausreichend genutzt würden. Die entscheidende Frage lautet für Schröder deshalb nicht, ob Deutschland Netze ausbauen muss. Es geht darum, wie viel zusätzliche Infrastruktur tatsächlich benötigt wird und wie viel Kapazität durch intelligente Steuerung freigemacht werden könnte.

Mehr Strom durch bestehende Netze statt nur neue Leitungen

Schröder beschreibt dafür zwei grundsätzlich unterschiedliche Modelle. Im ersten Modell wird das Stromnetz weiter physisch ausgebaut. Neue Leitungen und zusätzliche Netzkapazitäten sollen sicherstellen, dass immer größere Mengen Strom transportiert werden können. Im zweiten Modell wird die vorhandene Infrastruktur stärker digital gesteuert. Haushalte, Unternehmen, Batteriespeicher, Wärmepumpen und Elektroautos könnten ihre Leistung flexibel an die aktuelle Netzsituation anpassen. Dadurch könnte Strom nach Schröders Argumentation auch dann genutzt werden, wenn einzelne Netzabschnitte zeitweise an ihre Grenzen kommen.

Für 1Komma5Grad ist die Flexibilität privater Anlagen deshalb kein Netzproblem, sondern eine zusätzliche Netzressource.

Das Prinzip lässt sich an einem Rechenzentrum erklären. Ein großer neuer Verbraucher benötigt eine hohe Anschlussleistung, die aber nicht jede Minute vollständig abgerufen wird. Statt das Netz ausschließlich auf die maximale Leistung auszulegen, könnte ein Teil der Anschlusskapazität flexibel vermarktet werden. Schröder verweist dabei auf Modelle in den USA. Dort könnten Betreiber großer Verbraucher nach seiner Darstellung dafür bezahlt werden, ihre maximale Anschlussleistung zeitweise zu reduzieren. Dadurch würde vorhandene Netzkapazität effizienter verteilt.

Warum Batteriespeicher, Wärmepumpen und E-Autos eine Rolle spielen

Die Debatte betrifft längst nicht mehr nur die klassische Photovoltaikanlage auf dem Dach. Deutschland bekommt gleichzeitig mehr Elektroautos, Wärmepumpen, Batteriespeicher und elektrische Verbraucher.

Diese Geräte können Strom nicht nur verbrauchen, sondern teilweise zeitlich verschieben. Ein Batteriespeicher kann beispielsweise bei hoher Solarstromproduktion geladen und später entladen werden. Eine Wärmepumpe muss nicht in jeder Minute mit voller Leistung laufen. Auch das Laden eines Elektroautos lässt sich in vielen Fällen zeitlich verschieben.

Schröder argumentiert deshalb, dass Millionen solcher Geräte zusammen eine große flexible Strommenge bilden könnten. Statt diese Flexibilität gesetzlich zu begrenzen, sollte sie aus seiner Sicht in das Netzmanagement integriert werden.

Das passt teilweise zu einem Grundgedanken der Bundesregierung: Auch das BMWE will die vorhandenen Netzkapazitäten effizienter nutzen. Der Unterschied liegt in der konkreten Umsetzung. Das Ministerium setzt stärker auf neue Regeln für Netzanschlüsse, Ausbau und Standortsteuerung; 1Komma5Grad fordert einen deutlich größeren Markt für dezentrale Flexibilität.

„Das ist ein so billiger Versuch, Wettbewerb zu vermeiden“

Schröder geht mit der geplanten Wirkleistungsbegrenzung noch weiter ins Gericht. Er sieht darin nicht nur eine technische Maßnahme gegen Netzengpässe, sondern eine Wettbewerbsfrage.

„Das ist ein so billiger Versuch, Wettbewerb zu vermeiden.“ (Philipp Schröder, 1Komma5Grad, Interview mit ntv, 6. Oktober 2026)

Seine Kritik richtet sich dabei auch gegen die Interessenvertretung kommunaler Netzbetreiber. Schröder argumentiert, dass Deutschland weiterhin ein stark reguliertes System mit regionalen Monopolen habe. Wenn private Speicher, Wärmepumpen oder Elektroautos nicht flexibel auf Strompreise und Netzsituationen reagieren könnten, bleibe ein Teil dieses Potenzials ungenutzt.

Die Position von 1Komma5Grad ist inzwischen nicht nur Bestandteil eines Medieninterviews. Im Lobbyregister wird ausdrücklich festgehalten, dass das Unternehmen gegen eine pauschale Begrenzung kleiner PV-Anlagen vorgeht und eine schnellere Nutzung vorhandener Mess- und Steuerungssysteme verlangt.

Streit um steigende Netzentgelte

Ein weiterer Schwerpunkt von Schröders Argumentation sind die Netzentgelte. Je größer und teurer die Infrastruktur wird, desto größer ist aus seiner Sicht das Risiko, dass die Kosten über die Stromrechnung bei Haushalten und Unternehmen landen.

Schröder verweist im Interview auf hohe Netzentgelte in einzelnen Regionen und warnt davor, dass ein immer umfangreicherer Netzausbau langfristig politisch und finanziell schwer tragbar werden könnte. Seine These lautet: Wenn mehr Strom durch das Netz fließt, können Netzbetreiber ihre Infrastruktur besser auslasten, während die Kosten auf mehr verbrauchte Kilowattstunden verteilt werden.

Das Gegenmodell wäre ein Stromnetz, das nicht nur größer, sondern vor allem besser ausgelastet wird.

Als Beispiel nennt Schröder die Entwicklung des Telekommunikationsnetzes. Deutschland habe lange stark auf Kupfer gesetzt, während andere Länder früher auf Glasfaser umgestiegen seien. Für das Energiesystem sieht er eine ähnliche Gefahr: Eine hohe Investitionssumme in klassische Infrastruktur könne langfristig ein System verfestigen, das weniger flexibel sei als technisch möglich.

Diese Analogie ist Schröders politische und wirtschaftliche Bewertung, nicht eine Feststellung der Bundesregierung. Das BMWE begründet den geplanten Netzausbau vielmehr mit der zunehmenden Elektrifizierung und dem notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien.

Die EEG-Reform ist bereits im parlamentarischen Verfahren

Die Auseinandersetzung findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem die EEG-Novelle bereits konkrete Gesetzesform angenommen hat. Das Bundeskabinett beschloss den Regierungsentwurf am 29. Juli 2026. Seit September läuft das parlamentarische Verfahren im Bundestag.

1Komma5Grad hat seine Kritik deshalb direkt auf den Gesetzgebungsprozess ausgerichtet. Im Lobbyregister ist das Unternehmen als Interessenvertreter zur EEG-Novelle 2027 eingetragen. Als Ziel nennt es unter anderem eine Änderung der geplanten pauschalen Wirkleistungsbegrenzung kleiner PV-Anlagen.

Für Schröder ist der Konflikt damit noch nicht entschieden. Er erwartet, dass Abgeordnete die Auswirkungen auf private Eigentümer und dezentrale Energieanlagen im weiteren parlamentarischen Verfahren stärker berücksichtigen.

Hintergrund: Worum es beim Streit zwischen Reiche und 1Komma5Grad geht

Die Auseinandersetzung hat zwei unterschiedliche Ausgangspunkte. Das Wirtschaftsministerium betrachtet die Energiewende stärker als Gesamtsystem aus Erzeugung, Netzen, Speichern, Kosten und Versorgungssicherheit. 1Komma5Grad argumentiert aus der Perspektive eines Unternehmens, das Solaranlagen, Speicher, Wärmepumpen und Wallboxen verkauft und diese Anlagen über Software miteinander steuert.

Die Bundesregierung will den Ausbau dort bremsen, wo das Netz zusätzliche Erzeugung nicht aufnehmen kann. 1Komma5Grad hält dagegen, dass dezentrale Anlagen gerade dann einen wirtschaftlichen Wert haben können, wenn sie intelligent gesteuert werden.

Damit stehen zwei Konzepte gegenüber:

Bundesregierung1Komma5Grad
Ausbau stärker an Netzkapazitäten ausrichtenvorhandene Netze stärker digital auslasten
Systemkosten reduzierenFlexibilität von Haushalten und Unternehmen nutzen
Netzausbau gezielter steuernNetzausbau teilweise durch Steuerung vermeiden
Einspeisung in Engpassregionen begrenzenpauschale Begrenzungen ablehnen
Netzanschlüsse stärker priorisierendezentrale Anlagen als Flexibilitätsquelle nutzen

Die Bundesregierung stellt dabei die Kosten des Gesamtsystems in den Mittelpunkt. Schröder stellt dagegen die Frage, ob ein Teil dieser Kosten durch bessere digitale Steuerung vermieden werden kann.

„Das geht komplett gegen die Interessen des Ministeriums.“ (Philipp Schröder, 1Komma5Grad, 6. Oktober 2026)

Was jetzt im Bundestag entscheidend wird

Die entscheidende Auseinandersetzung dreht sich damit um die konkrete Ausgestaltung der EEG-Novelle und des Netzanschlusspakets. Die Bundesregierung hat ihre Reform bereits als stärker kosten- und netzorientierten Ansatz beschlossen. 1Komma5Grad versucht parallel, Änderungen an der geplanten Wirkleistungsbegrenzung zu erreichen.

Für private Haushalte ist die Frage unmittelbar relevant, weil Photovoltaik, Batteriespeicher, Wärmepumpe und Elektroauto zunehmend gemeinsam als Energiesystem funktionieren. Entscheidend wird sein, ob solche Anlagen künftig vor allem als zusätzliche Belastung für das Stromnetz behandelt werden oder als steuerbare Verbraucher und Speicher in das Netzmanagement einbezogen werden.

Hintergrund zur Energiepolitik

Die Bundesregierung argumentiert, dass der Ausbau erneuerbarer Energien stärker mit der verfügbaren Netzkapazität abgestimmt werden müsse. Das BMWE will deshalb neue Anlagen in belasteten Regionen anders behandeln und Netzanschlüsse effizienter organisieren.

1Komma5Grad hält dagegen, dass ein modernes Stromsystem nicht allein durch zusätzliche Leitungen entstehen könne. Philipp Schröder fordert ein System, in dem Millionen private und gewerbliche Anlagen auf Netzsituation und Stromangebot reagieren können. Der Konflikt ist damit konkreter als ein Streit über einzelne Solaranlagen. Es geht um die Frage, ob Deutschland seine Energiewende künftig vor allem mit mehr Infrastruktur oder stärker mit digital gesteuerter Flexibilität organisiert. Die Entscheidung darüber fällt im weiteren parlamentarischen Verfahren zur EEG-Novelle und zum Netzanschlusspaket.

Fragen & Antworten

1Komma5Grad-Chef Philipp Schröder kritisiert am 6. Oktober 2026 Katherina Reiche und die geplante EEG-Reform. Er warnt vor der Wirkleistungsbegrenzung für private Solaranlagen und fordert eine stärkere digitale Steuerung der Stromnetze.

Was kritisiert Philipp Schröder?

Schröder kritisiert vor allem die geplante Wirkleistungsbegrenzung für private Photovoltaikanlagen. Er argumentiert, dass dadurch nicht nur Solaranlagen, sondern auch Batteriespeicher, Wärmepumpen und Elektroautos in ihrer Nutzung eingeschränkt werden könnten. (Philipp Schröder, Mitgründer und Geschäftsführer von 1Komma5Grad, im ntv-Interview vom 6. Oktober 2026)

Was fordert 1Komma5Grad stattdessen?

Das Unternehmen setzt auf eine stärkere digitale Steuerung des Stromsystems. Nach Schröders Vorstellung sollen Haushalte und Unternehmen flexible Lasten und Speicher abhängig von Netzsituation und Stromangebot einsetzen können, damit vorhandene Netze besser ausgelastet werden.

Warum kritisiert Schröder Eon?

Schröder wirft Eon nicht vor, bewusst unnötige Netze zu bauen. Er argumentiert vielmehr, dass Netzbetreiber aufgrund des regulierten Geschäftsmodells ein wirtschaftliches Interesse an umfangreichen Netzinvestitionen haben und dadurch andere Lösungen zur besseren Netzauslastung zu wenig genutzt werden könnten.

Was sagt die Bundesregierung?

Das Bundeswirtschaftsministerium begründet die Reform mit steigenden Systemkosten und den Anforderungen an das Stromnetz. Die EEG-Novelle soll den Ausbau erneuerbarer Energien stärker mit verfügbaren Netzkapazitäten und den Kosten des Gesamtsystems verbinden.

Was passiert jetzt?

Die EEG-Novelle und das Netzanschlusspaket befinden sich nach dem Kabinettsbeschluss im parlamentarischen Verfahren. Die konkrete Ausgestaltung der Regeln kann sich im weiteren Gesetzgebungsverfahren noch ändern.

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Verwendete Materialien: ntv, Interview mit Philipp Schröder von 1Komma5Grad, 6. Oktober 2026, Christian Herrmann und Clara Pfeffer; Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), Informationen zur EEG-Novelle und zum Netzanschlusspaket; Lobbyregister des Deutschen Bundestages, Stellungnahme von 1Komma5Grad zur EEG-Novelle 2027.

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